Gut- und bösartige Tumoren

Alle Formen gut- oder bösartiger Tumore können auch im Kopf-Hals-Bereich vorkommen. Besteht der Verdacht auf eine Tumorerkrankung, sollte dieser schnellstmöglich durch einen Spezialisten abgeklärt werden, denn je früher die Behandlung beginnt, desto größer sind die Heilungschancen.

Der mit Abstand häufigste bösartige Kopf-Hals-Tumor ist das Mundhöhlenkarzinom. Die Therapie der Wahl ist die Operation. Ziel ist es, den Tumor unter Wahrung eines Sicherheitsabstandes vollständig „im Gesunden“ zu entfernen, um eine Ausbreitung in andere Organe über das Lymphsystem zu verhindern. Sind wir aufgrund von Größe und Lokalisation des Tumors gezwungen, Teile des Kiefers, der Zunge, des Mundbodens, der Wange oder des Rachens zu entfernen, können wir Weichteilgewebe, aber auch Knochen dank modernster rekonstruktiver Verfahren durch körpereigenes oder -fremdes Material ersetzen.

Grundsätzlich ist die operative Entfernung bösartiger Tumoren bei uns Teil einer individuellen, in der Tumorkonferenz entwickelten Behandlungsstrategie.

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