Liebe Patienten & Angehörige,

bitte beachten Sie die Empfehlung der Behörden:

 

Bei Verdacht auf eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus suchen Sie bitte nicht direkt Ihren Hausarzt oder die Klinik auf.

 

Rufen Sie bitte zunächst Ihren Hausarzt oder den Bereitschaftsdienst der Kassenärztlichen Vereinigung an:

 

► Telefonnummer: 116 117

 

Im Übrigen sind wir wie gewohnt für unsere Patienten und Besucher da.

Ihr Asklepios-Team

Asklepios-Informationen zum neuen Coronavirus
Bild: Schaubild zum Coronavirus der Bundesregierung

Pathologie und Neuropathologie

In kompetenten Händen

In der Abteilung für Pathologie und Neuropathologie untersucht spezialisiertes Fachpersonal Gewebe- und Zellproben und teilt das Ergebnis schnellstmöglich mit. Unsere Diagnosen helfen Ihren Ärzten, die für Sie optimale Therapie zu planen.

Durch die unmittelbare Nähe unserer Abteilung zum Operationstrakt und zur Endoskopie, können wir im Rahmen einer sogenannten Schnellschnittuntersuchung meist innerhalb von wenigen Minuten mitteilen, ob eine Erkrankung bösartig oder gutartig ist. Ihre behandelnden Ärzte haben so die Gelegenheit, noch während der Operation zu entscheiden, welche weiteren Maßnahmen für Sie notwendig sind. Wir ermöglichen durch Spezialuntersuchungen eine auf Ihre individuelle Erkankung bezogene Therapie (sogenannte Personalisierte Medizin). Die Diagnosen diskutieren wir unter Fachkollegen (Zweitmeinungsprinzip).

Wir halten ein breites Panel von modernen Untersuchungsmethoden unseres Fachgebietes vor und kooperieren über Hamburg hinaus mit verschiedenen Kliniken und niedergelassenen Ärzten unterschiedlichster Fachrichtungen. Der Chefarzt der Abteilung, Herr Dr. Friese, ist Facharzt für Pathologie sowie Neuropathologie und deckt zusammen mit Frau Dr. Brüschke ein breites diagnostisches Spektrum ab. Der regelmäßige Besuch der Ärzte an nationalen und internationalen Kongressen sichert eine hohe fachliche Kompetenz unter Berücksichtigung geltender Leitlinien.

Leistungsspektrum

Histopathologie

Die feingewebliche Aufarbeitung des bioptisch oder operativ entfernten Materials sowie die anschließende Betrachtung der Gewebeschnitte unter dem Mikroskop ist nach wie vor Grundlage der Diagnostik vieler Erkrankungen. Insbesondere bei Tumoren liefert diese Methode wegweisende Aussagen zur Klassifikation und prognostischen Einschätzung des Tumorleidens.

Heute verfügt die Histopathologie über eine Erfahrung von etwa 150 Jahren in der Korrelation feingeweblicher Strukturen mit dem Verlauf vieler Erkrankungen.

Schnellschnittuntersuchung

Intraoperativ werden Gewebeproben entnommen und umgehend in die Pathologie gebracht. Dort erfolgt nach kurzem Einfrieren der Probe die sofortige Anfertigung von Schnittpräparaten, Färbung und Betrachtung unter dem Mikroskop.

Nach Diagnosestellung wird das Ergebnis telefonisch an den Operateur übermittelt, der dann auf Grundlage des Befundes weitere Entscheidungen fällen kann. In der Regel werden für den Vorgang in der Pathologie etwa 10-12 Minuten benötigt.

Immunhistologie

Etwa 10-15 % der Tumoren können nicht allein aufgrund ihrer feingeweblichen Strukturen sicher eingeordnet werden. Hier kommen Zell- und Gewebemarker zum Einsatz, die durch Antikörperreaktionen am Gewebeschnitt sichtbar gemacht werden. Aber auch Erreger, Hormonrezeptoren oder Wachstumsfaktoren werden auf diese Weise dargestellt.

Molekularpathologie

Diese Technik beschäftigt sich mit den Veränderungen an den DNA- und RNA-Strukturen, d.h. mit Strukturabweichungen im genetischen Bereich. Hierzu zählen Mutationen, Translokationen und Verluste an genetischer Information.

Anwendung finden diese Methoden in der sogenannten Biomarkertestung, der Diagnostik von Mikroorganismen und der Charakterisierung von Tumoren.

Enzymdiagnostik

Mittels chemischer Reaktionen wird die Aktivität von Enzymen am Gewebeschnitt sichtbar gemacht. Diese Methode findet Anwendung in der Diagnostik von Muskel- und Nervenerkrankungen, bei Erregungsleitungsstörungen des Dickdarms (z.B. Morbus Hirschsprung) und in der Hämatopathologie.

Zytodiagnostik

In der Zytopathologie erfolgt eine Beurteilung von isoliert liegenden Zellen, die bei Ergusspunktionen, Zystenpunktaten oder durch direkte Abstriche von Oberflächenstrukturen gewonnen wurden.

Besonders wichtig ist die Methode in der Vorsorge gynäkologischer Erkrankungen. Hier werden auch bereits die Vorstufen neoplastischer  Veränderungen erkannt.

Obduktionen

Bei der klinischen Obduktion von Verstorbenen geht es um die Abklärung unklarer Todesursachen, ungewöhnlicher Krankheitsverläufe oder versicherungsrechtlicher Belange (z.B. Berufserkrankungen).

Nicht dazu gehören in der Regel rechtsmedizinische Aspekte. Hierfür ist die Gerichtsmedizin zuständig.

Großflächenschnitte

Ein besonderes Leistungsangebot der Abteilung ist die Anfertigung von Großflächenschnitten im Rahmen der brusterhaltenden Therapie von Mammatumoren.

Hierbei wird das gesamte Operationspräparat in Originalgröße feingeweblich aufgearbeitet, so daß die Randpartien gut beurteilt werden können. Dies ist entscheidend zur Verhinderung von Rezidiven.

Abschiednahme

Im Haus 15 (Abt. Pathologie und Neuropathologie) befindet sich ein Abschiedsraum, wo Angehörige sich von Verstorbenen in aller Ruhe verabschieden können. Dieser Raum steht von Montag bis Freitag in der Zeit von 8 – 14 Uhr zur Verfügung.

Telefonische Absprache erforderlich. Tel.: ( 0 40) 18 18 87 3437/ -3092. Auf den Stationen gibt es hierzu auch einen Flyer.

Unser Ärzteteam

Sprechstunden

Mehr über unsere Sprechstunden erfahren und einen Termin vereinbaren

Hinweise für Einsender

Wenn Sie uns etwas zur feingeweblichen Beurteilung zusenden möchten, so können Sie uns gerne unter den unten angegebenen Rufnummern oder Mailadressen kontaktieren. Hier erfahren Sie auch Einzelheiten zum Versand und/oder Transport, den Fixierungsbedingungen sowie der Befundübermittlung.

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