Interventionelle Shunt-Therapie

Kommt es zu einer Fehlfunktion eines Shunts, also einem Gefäßzugang für die Blutwäsche (Dialyse), kann die perkutane transluminale Angioplastie (PTA) eine Alternative zu einem chirurgischen Eingriff sein. Hierbei wird das verengte Gefäß mithilfe eines Ballonkatheters geweitet.

In enger Absprache mit unseren zuweisenden Ärzten, besonders den Kollegen des ShuntZentrums der Asklepios Klinik Barmbek, ist es möglich, mittels PTA Engen aufzudehnen (dilatieren). Im Bereich der Shunt-Anastomose wie auch im venösen Abflussbereich ist ebenfalls eine Dilatation möglich. Diese Eingriffe vollziehen wir mit den modernsten verfügbaren Methoden wie zum Beispiel mit einem Cutting Ballon.

Die PTA (perkutane transluminale Angioplastie) ist ein Verfahren, bei dem Engstellen in Gefäßen, also Venen oder Arterien, mit einem Ballon-Katheter aufgedehnt werden können. Über einen Führungsdraht, der mittels Punktion in das Gefäß durch die Haut in örtlicher Betäubung eingeführt wird, kann der Ballonkatheter bis zur Engstelle vorgeschoben werden und weitet dort das Gefäß.

Bei einem Shunt handelt es sich um eine künstliche Verbindung zwischen einer Vene und einer Arterie, die dazu führt, dass das Blut aus der Arterie, in der ein höherer Druck herrscht, direkt in die Vene (mit niedrigerem Druck) gepumpt wird. Folglich kommt es zu einer Erweiterung der Vene, so dass diese leicht mit einer Nadel durch die Haut punktiert werden kann. Diese Punktion ist notwendig, um auf Dauer eine Blutwäsche bei Versagen der eigenen Nierenfunktion (Dialysebehandlung) durchführen zu können.

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