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Familiensprechstunde

für psychisch kranke Eltern und Ihre Kinder

Familiensprechstunde, um was geht es da?

Familie
© pixabay

Seit 2006 bietet das Asklepios Fachklinikum Göttingen eine Familiensprechstunde für die Patienten des Hauses (Stationen, Tagesklinik, Institutsambulanz) an. Hier werden von psychischer Krankheit betroffene Eltern und ihre Partner in Bezug auf ihr Eltern-Sein beraten mit der Zielrichtung:

  • Was tut den Kindern gut?
  • Was brauchen die Kinder?

Eltern-Sein heißt, sich immer von neuem mit den Bedürfnissen und Erfordernissen der Kinder auseinanderzusetzen. Die psychische Erkrankung eines Elternteils bedeutet sowohl für die Eltern als auch deren Kinder eine einschneidende Erfahrung, die mit tiefen Verunsicherungen einhergehen kann.

Betroffene Kinder und Eltern beschäftigen sich mit vielen drängenden Fragen, die nur selten gestellt werden. In der Familiensprechstunde sollen Antworten gefunden und die notwendige Orientierung gegeben werden, um sich den Auswirkungen der Erkrankung auf die Familie stellen zu können.

Welche Fragen beschäftigen die Kinder?

  • Warum verhält sich Mama/Papa so?
  • Bin ich an dem Verhalten oder der Krankheit Schuld?
  • Was ist das für eine Krankheit und wie geht sie weiter?
  • Haben das auch andere Eltern?
  • Kann ich das auch kriegen?
  • Wie soll ich mich (in bestimmten Situationen) verhalten?
  • Was soll ich in der Schule und meinen Freunden sagen?
  • Wie kann ich Mama/Papa helfen?
  • Mit wem kann ich sprechen, wenn ich nicht mehr weiter weiß?
  • Wo ist Mama/Papa untergebracht und was geschieht in der Klinik?

Welche Fragen beschäftigen die Eltern?

  • Wie wirkt sich meine Erkrankung auf mein Kind aus?
  • Welche Informationen gebe ich meinem Kind?
  • Wie kann ich kindgerecht über meine Erkrankung aufklären?
  • Welche Unterstützung braucht mein Kind im Krankheitsfall und ggf. auch längerfristig?
  • Durch welche Faktoren kann mein Kind geschützt werden?
  • Wie kann meinem Kind im Alltag Halt vermittelt werden?
  • Welche Hilfestellungen gibt es?
  • Wie kann mein Kind längerfristig die Höhen und Tiefen der Erkrankung überstehen, ohne selbst zu erkranken?

Die Familiensprechstunde bietet keine längerfristige Beratung der Kinder und kann keinesfalls therapeutische Begleitung ersetzen. Bei Hinweisen auf weiterführenden Therapiebedarf bei Eltern/Familie oder Kind empfehlen wir Ihnen werden zur weiteren Diagnostik und Behandlung entsprechende Hilfeanbieter.

Vater und Tochter
© pixabay

Wer kann sich melden?

  • Erkrankter oder angehöriger Elternteil
  • Betroffene Kinder und Jugendliche

Die Beratung kann während oder im Anschluss an die stationäre Behandlung vereinbart werden. In der Regel arbeitet die Familiensprechstunde nicht losgelöst von der Behandlungssituation der Patientinnen. Die Berater der Familiensprechstunde klären im Vorfeld mit den Behandlern:

  • wie die Erkrankung diagnostisch einzuschätzen ist und
  • zu welchem Zeitpunkt die Beratung empfohlen wird

Anprechpartner

Frank Müller-Gerstmaier

Wann

Termine nach Vereinbarung, i. d. R. dienstags

Wo finden Sie die Familiensprechstunde?

In den Räumlichkeiten des Sozialzentrums

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