Erkrankungen der Speiseröhre

Der erste Schritt: Die richtige Diagnostik

Sollten Sie unter Schmerzen hinter dem Brustbein und Schluckstörungen leiden, so zögern Sie nicht, Kontakt zu unseren Spezialisten aufzunehmen. Diese Beschwerden können Anzeichen für eine Erkrankung Ihrer Speiseröhre sein. Ihre umfassende Diagnostik beginnen wir in der Regel mit einer Endoskopie (Untersuchung Ihrer Speiseröhre mit einer feinen Spezialsonde/siehe Schwerpunkt Magen- und Darmspiegelung). So können wir schnell erkennen, ob Sie an einer durch Rückfluss von Magensäure verursachten Entzündung (Refluxösophagitis) leiden und/oder ob Ihre Speiseröhre durch Narben oder einen Tumor (Wucherung) verengt ist. Im Einzelfall erweitern wir Ihre Diagnostik durch eine Säuremessung und/oder eine Druckmessung in der Speiseröhre beim Schluckvorgang. Diese Untersuchungsmethoden stehen unserer Abteilung über den Standort Kandel zur Verfügung.

Selbstverständlich besprechen wir alle Untersuchungsergebnisse ausführlich mit Ihnen, um auf dieser Basis gemeinsam mit Ihnen das für Ihre individuelle Situation optimale Therapiekonzept zu wählen.

Ganz auf Sie abgestimmt: Unser Behandlungsangebot

Bei Refluxbeschwerden (Reflux bedeutet in diesem Zusammenhang Rückfluss der Magensäure in die empfindlichere Speiseröhre) und Entzündungen sowie Störungen der Schluckfunktion können wir unseren Patienten mit geeigneten Medikamenten in der Regel gut helfen. Sollte eine Verengung Ihrer Speiseröhre Ihre Beschwerden auslösen, so können wir den betroffenen Bereich behutsam mit dem Endoskop aufdehnen (Bougierung oder Dilatation) oder Ihnen im Rahmen eines umfassenden Behandlungskonzepts bei einer Tumorerkrankung einen sogenannten Stent (Gefäßstütze) in die Speiseröhre einlegen.

Weiterhin gut versorgt: Ihre Weiterbehandlung / Nachsorge

Am Entlassungstag führen wir mit Ihnen ein ausführliches Gespräch. Dabei geben wir Ihnen Tipps für Ihr künftiges, gesundheitsförderndes Verhalten. Um Ihre bestmögliche Versorgung auch nach Ihrer Entlassung aus unserer Klinik sicherzustellen, arbeiten wir eng mit unseren niedergelassenen ärztlichen Kollegen, insbesondere mit Ihrem Hausarzt, zusammen. In einem Brief an Ihren weiterbehandelnden Arzt halten wir deshalb unsere Empfehlungen und Ihre Entlassungsmedikation schriftlich fest.

Gern können Sie Ihre erforderlichen Kontrolluntersuchungen innerhalb der ersten 14 Tage nach Ihrer Entlassung in unserer Abteilung ambulant durchführen lassen. Wenden Sie sich mit allen Fragen zu Ihrer Weiterbehandlung einfach an unsere Fachärzte – wir finden für Sie Ihre individuelle Nachsorgetherapie.

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