Psychosomatische Erkrankungen

Definition

Unter psychosomatischen Erkrankungen fassen wir einerseits diejenigen Erkrankungen zusammen, bei denen sich psychische und körperliche („somatische“)  Erkrankungen gegenseitig stark beeinflussen. Typische Beispiele wären z. B. Epilepsie oder Multiple Sklerose und das gleichzeitige Vorhandensein von Depressionen wobei es zu starken wechselseitigen Beeinflussungen kommt. Auch der Zusammenhang zwischen der Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) und der Depression ist so ein Beispiel. Andererseits sprechen wir von psychosomatischen Erkrankungen, wenn psychische Belastungen sich in körperlichen Symptomen ausdrücken, ohne dass diese körperlichen Symptome hinreichend durch organmedizinische Befunde erklärt werden können. Typische Beispiele dafür sind stressassoziierte Kopf- oder Rückenschmerzen.

Unsere Therapieformen

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Mit spezifischen Psychotherapieformen und  einer bedarfsgesteuert eingesetzten Psychopharmakotherapie sowie weiteren Elementen unserer multimodalen Therapiepläne lassen sich psychosomatische Störungen heute in guter Weise lindern oder sogar weitgehend heilen.

Sofern psychosomatische Störungen hinsichtlich ihrer Art und Dauer ein gewisses Maß an Befindlichkeitsstörung überschritten haben und zu echten Problemen geworden sind, muss zusammen mit dem behandelnden Haus- oder Nervenarzt über eine vollstationäre oder eine tagesklinische Behandlung oder auch eine spezifische ambulante Behandlung in einer unserer psychiatrischen Institutsambulanzen nachgedacht werden.

Ganz auf Sie abgestimmt: Unser Behandlungsangebot

Für den Bereich der Psychosomatischen Störungen können wir Patienten vor allem auf unseren beiden psychosomatischen Schwerpunktstationen P10 und P2 Therapien in hellen und freundlichen Räumen und in netten und kompetenten Teams anbieten.

Ältere Patienten ab ca. 60 - 65 Jahre können ein spezialisiertes tagesklinisches oder vollstationäres Angebot auf unserer besonders behindertengerecht eingerichteten Schwerpunktstation „Depression und Psychotherapie bei Älteren“ G3 in Anspruch nehmen.

Bei gleichzeitig neben den psychosomatischen Störungen bestehender Abhängigkeitserkrankung bieten wir gern einen Behandlungsplatz auf unserer Station P9 „Depression und Sucht“ an.

Unsere Tageskliniken

In Brandenburg, Rathenow, Teltow und Werder bieten wir Ihnen bei psychosomatischen Störungen die Möglichkeit einer teilstationären Behandlung, d.h. Sie schlafen zuhause und nehmen werktags an einem individuellen Therapieprogramm in der Tagesklinik im Zeitraum zwischen 08:00 und 16:00 Uhr teil. Unsere Tagesklinik im Brandenburger Stadtteil Klingenberg ist besonders auf psychosomatische Erkrankungen spezialisiert.

Psychiatrische Institutsambulanzen

Sofern eine stationäre Behandlung nicht erforderlich ist, können wir Ihnen unter bestimmten Voraussetzungen ambulante Behandlungen gern auch für Patienten mit psychosomatischen Beschwerden in unseren psychiatrischen Institutsambulanzen in Brandenburg, Rathenow, Teltow und Werder anbieten.

Dazu ist allerdings üblicherweise die telefonische Vor-Absprache ihres aktuell behandelnden Arztes mit unseren ärztlichen Kollegen an dem gewünschten Standort erforderlich.

Sollten Sie Fragen zu dem vorangestellten Text haben, können Sie sich gern an unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wenden.

Unsere Zentrale Aufnahme Psychiatrie erreichen Sie dazu unter der Telefonnummer 03381-78-1234.

Einen Überblick über unsere Stationen finden Sie hier

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