Ehemalige Trainees berichten

Die gemeinsamen Trainee-Treffen bieten einen guten Austausch

Bild: Kristin Helms
Kristin Helms Klinikmanagerin an der Asklepios Kinderklinik Sankt Augustin

Bevor Kristin Helms zu uns kam, absolvierte sie ein Studium mit wirtschaftswissenschaftlichem Schwerpunkt und sammelte Berufserfahrung im Bereich Strategisches Gesundheitsmanagement in einer privaten Krankenversicherung und in einer Unternehmensberatung im Gesundheitswesen. Sie schloss ihr Trainee-Programm Ende Februar 2016 an der Asklepios Kinderklinik Sankt Augustin ab und wurde dort direkt als Klinikmanagerin übernommen.

Das Nachwuchsführungskräfte-Programm von Asklepios umfasst eine große Vielfalt an Aufgaben, die Nähe zu Entscheidungsträgern und die Chance, frühzeitig Verantwortung zu übernehmen. Dadurch bieten sich umfangreiche Möglichkeiten, individuelle Fähigkeiten auszubauen und im Rahmen eigenverantwortlicher Projekte praktisch umzusetzen. So war ich in alle Abläufe der Kliniken einbezogen – von der Einstellung geeigneter Mitarbeiter bis zur Wirtschaftsplanung.

Darüber hinaus lässt sich hervorragend ein eigenes Netzwerk innerhalb des Konzerns aufbauen. Dazu sind die regelmäßigen Trainee-Treffen und Seminare natürlich ideal. Dieses Netzwerk wird für die aktuelle und zukünftige Arbeit sehr wertvoll sein. Die regelmäßigen Treffen dienen nicht nur dem Aufbau und der Pflege persönlicher Kontakte, sondern in diesem Rahmen werden auch hilfreiche fachliche Inhalte vermittelt und zwischen den Kollegen ausgetauscht. Die Trainees präsentieren hier interessante eigene Projekte zu Themen wie Optimierung von Arbeitsprozessen oder der Erstellung von Businessplänen für neue Geschäftsfelder.

Ich kann das Trainee-Programm immer weiterempfehlen. Es bietet individuelle Möglichkeiten zur Weiterentwicklung, vielschichtige praxisnahe Arbeitserfahrungen und bildet so in Sachen fachlicher und sozialer Kompetenzen eine hervorragende Basis für alle künftigen Aufgaben.

Das eigenverantwortlich betreute Projekt ist ein Höhepunkt der Ausbildung

Sebastian Eckert
Sebastian Eckert, Geschäftsführer Asklepios ASB Klinik Radeberg

Sebastian Eckert erwarb vor seiner Tätigkeit bei Asklepios den Studienabschluss Master of Science Marketing und Krankenhausmanagement an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Dort absolvierte er zudem u.a. ein Praktikum für eine Unternehmensberatung im Bereich Krankenhauswesen, bevor er in das Traineeprogramm bei Asklepios einstieg und an den Standorten in Birkenwerder und Hamburg-Nord tätig war. Seit 2016 etablierte sich Herr Eckert als Klinikmanager in der Asklepios Klinik Pasewalk und wurde im April 2017 Referent in der Konzerngeschäftsführung. Seit Oktober 2017 ist er Geschäftsführer der Asklepios ASB Klinik Radeberg.

Das Asklepios Management Trainee-Programm wirkte im Rahmen meines Bewerbungsprozesses am professionellsten – gut strukturiert mit klaren Entwicklungsperspektiven und dennoch individueller, persönlicher als bei anderen Betreibern am Markt. Zudem überzeugte mich, dass das Bewerbungsverfahren schlank gehalten wurde und das Auswahlverfahren auf höchster Ebene – der Konzerngeschäftsführung – angesiedelt war. Dies zeigte mir von Anfang an die Wertigkeit des Programms innerhalb der Klinikgruppe. Zwar wird von den Bewerbern Flexibilität bei der Standortwahl erwartet. Aber im Gegenzug erfährt man aber auch Unterstützung und Entgegenkommen seitens der Konzerngeschäftsführung.

Das eigenverantwortlich betreute Projekt, welches jeder Trainee auf dem Jahrestreffen vor seinen Kollegen und der Konzerngeschäftsführung vorstellen muss, ist mit Sicherheit ein Höhepunkt der Ausbildung. Natürlich ist die Präsentation vor zahlreichen Zuhörern nicht ganz stressfrei, dennoch überwiegt der Stolz am Ende über die eigene Leistung.

Ansonsten empfand ich es als höchst spannend, so unterschiedliche Kliniken kennenzulernen. Ich begann in Birkenwerder, einem kleinen Fachkrankenhaus und arbeitete dann Hamburg-Nord, der mit Abstand größten Klinik des Unternehmens. Damit einher gehen völlig unterschiedliche Arbeitsweisen, interne Abläufe und Herausforderungen im Arbeitsalltag.

Ich kann das Programm nur weiterempfehlen, denn da ich erst im Rahmen meines Masterstudiums ein gesteigertes Interesse am Krankenhauswesen entwickelte, bot mir das Asklepios Management Trainee-Programm den optimalen Einstieg: Ich konnte zunächst noch etwas geschützt die genauen Prozesse und Strukturen im Klinikalltag kennenlernen und trotzdem für eigene Projekte Verantwortung übernehmen. Außerdem erfolgt in regelmäßigen Abständen eine standardisierte Evaluierung der eigenen Situation, die es ermöglicht, eigene Interessensbereiche auszubauen oder etwa Erfahrungen zu sammeln, die bisher noch nicht Schwerpunkt der Tätigkeiten waren.

Lohnenswert ist das Programm auch aufgrund des etablierten Seminarangebotes während der zweijährigen Traineezeit, welches die persönliche Weiterentwicklung neben der Praxis unterstützt. Zudem ist ein ständiger Austausch zwischen den Trainees gewährleistet, was sehr hilfreich ist und den Aufbau eines eigenen Netzwerkes unterstützt.

 

Kenntnisse vielseitig und strukturiert ausbauen

Nicolai Bastmeyer
Nicolai Bastmeyer, Klinikmanager an der Asklepios Klinik Stadtklinik Bad Tölz © Asklepios

Fragen an Nicolai Bastmeyer, Klinikmanager der Asklepios Stadklinik Bad Tölz
 
Was haben Sie vor dem Trainee-Programm bei Asklepios gemacht?

Nach dem Bachelorstudium der Betriebswirtschaftslehre habe ich im Dezember 2013 den Masterstudiengang der Gesundheitsökonomie an der Universität Bayreuth inklusive zweier Auslandsaufenthalte in Santiago de Chile und Valencia abgeschlossen.
Inhaltliche Schwerpunkte des Studiums der Gesundheitsökonomie waren u. a. Fragestellungen zur Beschaffung, Organisation und Finanzierung der Leistungserbringung in Krankenhäusern.
Praktische Kenntnisse über die Gesundheitsbranche im Allgemeinen und den Krankenhaussektor im Speziellenerlangte ich darüber hinaus durch mehrere Praktika, u.a. in einer Gesundheitsbehörde, einem Krankenhaus sowie einer Unternehmensberatung.
 
Warum haben Sie sich für das Trainee-Programm beworben?

Wichtig war mir, im Nachgang an das Studium mein Fachwissen und meine Kenntnisse in den verschiedenen Bereichen eines Krankenhauses kontinuierlich und in strukturierter Form auszubauen. Das Trainee-Programm von Asklepios als einer der führenden Betreiber medizinischer Einrichtungen hat hierfür hervorragende Voraussetzungen geboten. Darüber hinaus war die Entwicklungsperspektive, verhältnismäßig schnell Führungsverantwortung übernehmen zu können, sehr reizvoll.
 
Was war Ihr persönliches Highlight in der Trainee-Ausbildung?

Angetan war ich von dem unbürokratischen und schnellen Bewerbungsprozess zu Beginn. So erhielt ich bereits nach kürzester Zeit eine Rückmeldung auf meine Bewerbung sowie Einladung zu einem Vorstellungsgespräch. Dass die Einstellungsgespräche durch den Vorsitzenden der Konzerngeschäftsführung selbst geführt werden, erachtete ich als große Wertschätzung und gab mir zugleich die Bestätigung, dass das Trainee-Programm von oberster Hierarchieebene Bedeutung erfährt.

Positiv hervorzuheben ist auch der hohe Strukturierungsgrad des Trainee-Programmes sowie dessen Vielschichtigkeit: Neben dem Sammeln von Erfahrungen in verschiedenenAbteilungen und Bereichen zweier Krankenhäuser verschiedener Größe, hatte ich gleich von Beginn an die Möglichkeit, eigenverantwortlich Projekte zu übernehmen  und voranzutreiben. Der Aufbau einer Privita-Komfortstation, die den Patienten einen hohen Service- und Ausstattungsstandard bietet, stellte diesbezüglich eines meiner Highlights dar.

Sinnvoll ergänzt wird die „praktische Tätigkeit vor Ort“ durch zentral organisierte Seminare und Workshops, bei denen wichtige fachliche und führungsrelevante Inhalte vermittelt werden. Im Rahmen dessen ergibt sich auch die Möglichkeit, Kontakte zu anderen Trainees im Unternehmen sowie weiteren hochrangigen Führungskräften aufzubauen. Dieser gelebte Netzwerkgedanke stellt aus meiner Sicht einen weiteren Höhepunkt im Rahmen des Trainee-Programms dar und hat sich schon in der einen oder anderen Gelegenheit als sehr nützlich erwiesen.

Ebenso überzeugt hat mich die Begleitung durch einen persönlichen Ansprechpartner und die regelmäßigen Feedbackgespräche zur fortlaufenden Rückmeldung der eigenen Leistungen. So konnte ich mir stets ein gutes Bild von meiner aktuellen Situation verschaffen und weitere Entwicklungspotentiale erkennen.
 
Würden Sie das Trainee-Programm anderen empfehlen und wenn ja, warum?

Zusammenfassend kann ich das Trainee-Programm jedem ans Herzen legen, der die Möglichkeit sucht, in zugleich personalisierter, strukturierter, tiefgreifender und abwechslungsreicher Form die Strukturen und Prozesse eines Krankenhauses kennenzulernen und dabei schnell in eine Führungsfunktion treten zu können  - ein hohes Maß an (räumlicher) Flexibilität,  Verantwortungsbewusstsein und Engagement vorausgesetzt.

Eigeninitiative und individuelle Gestaltung ist im Traineeprogramm erwünscht

Kathrin Hofstetter
Kathrin Mehringer, Klinikmanagerin an der Asklepios Klinik im Städtedreieck

Zunächst absolvierte Kathrin Mehringer vor und während dem Studium verschiedene Praktika in unterschiedlichen Krankenhäusern und Organisationen des Gesundheitswesens in Deutschland, Singapur, Indien und England.

Das Studium Bachelor of Arts “Betriebswirtschaftslehre” mit Schwerpunkte: Gesund­heits­­management und Controlling und Master of Science “Medical Process Management” haben Sie perfekt auf Ihre jetzige Tätigkeit vorbereitet.

Das Trainee-Programm bietet den idealen Berufseinstieg nach dem Studium. Ein Highlight in dem Programm war die Erlangung der Großhandelserlaubnis für Arzneimittel und Blutprodukte, obwohl es von vielen Seiten hieß, dass die Anforderungen und Voraussetzungen kaum zu erfüllen seien. Mit der Genehmigung konnten wir die Blutversorgung in einer Klinik zentralisieren und somit effizienter gestalten. Die Konsolidierung der Blutdepots hat letztendlich zu einer deutlichen Reduktion des Erythrozytenkonserven-Verfalls in der Region geführt.

Ich würde das Programm definitiv weiterempfehlen. Denn es ist eine praxisnahe Arbeitserfahrung durch Hospitationen und Arbeitseinsätze in unterschiedlichen Abteilungen und Fachbereichen. Dabei wurden meine persönlichen Interessen und Fähigkeiten berücksichtigt. Zugleich waren aber auch Eigeninitiative und individuelle Gestaltung im Traineeprogramm erwünscht bzw. erforderlich!

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