Zwangsstörung

Zwangsstörungen äußern sich in Zwangshandlungen und/oder -gedanken und können den gesamten Lebensalltag der Betroffenen massiv beeinträchtigen. Zwangsgedanken drängen sich selbst auf und werden als unsinnig und unkontrollierbar erlebt. Häufig geht es hierbei um die Themen Ordnung, Sauberkeit, Sexualität oder Religion. Zwangshandlungen wie Kontrollieren, Ordnen oder Waschen sind der verzweifelte Versuch des Betroffenen, unangenehme Gefühle wie Angst, Wut, Ärger, Ekel oder Unbehagen auszuhalten beziehungsweise zu vermeiden.

Bei unserer Behandlung steht der Abbau von Zwangshandlungen und -gedanken durch Reizkonfrontation im Zentrum. Hierbei konfrontieren wir den Patienten mit dem entsprechenden Zwang und hindern ihn im Anschluss an der Ausführung der Zwangshandlung. Kurzfristig muss er sich also den für ihn damit verbundenen unangenehmen Emotionen und körperlichen Reaktionen stellen. Langfristig führt dies allerdings dazu, dass die Zwangsstörung nachlässt und unser Patient seine Lebensqualität zurückgewinnt.

Weitere Informationen

Hier finden Sie unseren Flyer "Zwangsstörungen" zum Download.

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