Chronische Schmerzstörung

Wie der Name vermuten lässt, ist Schmerz das Leitsymptom dieser Erkrankung. Er kann an verschiedenen Stellen des Körpers auftreten, ohne dass dafür eine ausreichende organische Erklärung gefunden wird. Chronischer Schmerz entsteht, wenn sich Nervenimpulse verselbstständigen: Sendet eine Nervenzelle zu lange oder permanent ein Schmerzsignal an das Gehirn, verändert sich der Stoffwechsel. Selbst wenn die Schmerzursache längst ausgeschaltet ist, kommt die Zelle nicht zur Ruhe und meldet weiterhin Alarm. Sie hat dann gewissermaßen ein Schmerzgedächtnis entwickelt. Von chronischem Schmerz wird gesprochen, wenn dieser mehrere Monate nach Beginn der akuten Schmerzepisode immer noch vorhanden ist. Zusammenhänge zwischen der wahrgenommenen Stärke von Schmerzen und dem momentanen Gefühlszustand sind deutlich nachweisbar und werden auch von vielen Betroffenen beschrieben.

Fach- und Patientenverbände fordern deshalb längst die Berücksichtigung von psychosozialen Stressfaktoren bei der Behandlung chronischer Schmerzen, unabhängig von der Ursache dieses Leidens. Dieser Forderung tragen wir mit unserem multimodalen (vielfältigen) Behandlungsangebot Rechnung. Wir kümmern uns so umfassend wie möglich um Sie, damit Sie Ihren Lebensalltag bald wieder schmerzfrei bestreiten können und sich Ihre Lebensqualität verbessert.

Weitere Informationen

Hier finden Sie unseren Flyer "Chronische Schmerzen" zum Download.

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