Gutartige Prostatavergrößerung

Bei jedem Mann kommt es im Laufe des Lebens zu einer Größenzunahme der Prostata. Hierdurch können Beschwerden beim Wasserlassen auftreten. Durch die vergrößerte Prostata entsteht ein Druck sowohl auf die Blase als auch auf die Harnröhre, was zu Störungen bei der Harnblasenentleerung („Wasser lassen“) und bei der Harnspeicherung („Wasser halten“) führen kann.

Der erste Schritt: Die richtige Diagnostik

Zur Diagnostik einer gutartigen Prostatavergrößerung steht sowohl bei Ihrem niedergelassenen Urologen als auch bei uns in der Klinik eine Vielzahl spezialisierter Untersuchungsverfahren zur Verfügung. Dazu zählen:

  • Tastuntersuchung: Bei dieser Basisuntersuchung wird über den Enddarm die Größe und Beschaffenheit der Prostata beurteilt.
     
  • Blutuntersuchung: Mit Hilfe einer Blutuntersuchung kann das Prostata-spezifische-Antigen (PSA) bestimmt werden. Ein möglicher Indikator für eine Krebserkrankung.
     
  • Urinuntersuchung: Mit einer Urinuntersuchung schließt der Urologe etwaige Harnwegsinfektionen, also eine mögliche Begleiterscheinung einer gutartigen Prostatavergrößerung.
     
  • Ultraschall-Untersuchung: Eine transrektale Ultraschall-Sonde liefert Information über den Aufbau und die Größe der Prostata. Dies ist besonders hilfreich, wenn eine Operation ansteht.

Ganz auf Sie abgestimmt: Unser Behandlungsangebot

In einem frühen Stadium setzen wir auf eine medikamentöse Therapie mit so genannten α1-Rezeptorenblockern.

Ist eine medikamentöse Behandlung nicht möglich oder erfolgversprechend, erfolgt ein operativer Eingriff mittels Lasertherapie. Ein Speziallaser verdampft präzise und kontrolliert das überschüssige Prostatagewebe, umliegendes Gewebe wird geschont.

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