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Sprechstunde Diabetischer Fuß

Innere Medizin (Asklepios Klinik Bad Oldesloe)

Online-Terminvereinbarung

Anschrift
Innere Medizin
Adresszusatz
Haus: C
Etage: 3.OG

Krankheitsbilder

Diese Sprechstunde wird ab Juli 2018 angeboten.

 

Diabetiker haben im Lauf ihres Lebens ein stark erhöhtes Risiko für eine Wundkomplikation am Fuß. Mehr als 20% leiden ein- oder mehrfach an einer schlecht heilenden Wunde; davon kommt es bei mehr als einem Viertel zu Amputationen kleineren oder größeren Ausmaßes.

Soweit darf und muss es nicht kommen!

Deshalb muss sich beim sog. diabetischen Fußsyndrom (DFS) frühzeitig ein Team von Spezialisten um den Patienten mit seiner Fußläsion kümmern.

Leistungen

Zunächst gilt zu klären, wie ausgedehnt und tief das Gewebe geschädigt ist (Röntgen, MRT, CT) und ob in erster Linie eine Störung der Nervenversorgung (neurologische Untersuchung) oder der Durchblutung zugrunde liegt. Hierzu ist dann eine gefäßmedizinische (angiologische) Untersuchung mit Doppler und Duplex (FKDS: farbcodierte Duplexsonografie) erforderlich, der sich dann ggf. eine bildliche Darstellung der Blutgefäße des Beines und Fußes (MR- oder CT-Angiografie, evtl. auch direkte Katheterangiografie) anschließt.

Hierdurch klären wir die Möglichkeit einer Verbesserung der Durchblutung, damit die Fußwunde die Chance zur Abheilung erhält.

In Frage kommen entweder radiologisch-interventionelle Verfahren mit katheter-gestützter Aufdehnung oder Wiedereröffnung verengter oder verschlossener Gefäßabschnitte oder gefäßchirurgisch durch einen Gefäßbypass bei längerstreckig verschlossenen Blutgefäßen, evtl. auch die Kombination beider Verfahren (sog. Hybrid-Eingriffe).

Oberstes Ziel ist die Vermeidung oder Begrenzung von Amputationen und die Wiederherstellung eines gebrauchsfähigen Fußes mit abgeheilter Wunde!

Bitte beachten

Voranmeldung

Voranmeldung erbeten

Patientengruppe

Alle Versicherte

Bitte mitbringen

  • Krankenhauseinweisung (für gesetzlich Versicherte)
  • Befunde, Arztbriefe (falls vorhanden)
  • Krankenkassenversicherungskarte
  • Wenn vorhanden, Allergiepass, Schrittmacherausweis und Röntgenpass.

Weitere Hinweise

Die Einweisung ist überschrieben mit „Verordnung von Krankenhausbehandlung". Mit diesem Einweisungsschein, den Sie von Ihrem behandelnden Arzt bekommen, sind regelmäßig alle Krankenhausleistungen abgedeckt. Weitere Ein- oder Überweisungsscheine werden nicht benötigt.

Sie haben (gegebenenfalls nach Prüfung durch Ihre Krankenkasse) Anspruch auf vollstationäre Behandlung. Konkret umfasst die Krankenhausbehandlung alle Leistungen, die für die medizinische Versorgung notwendig sind, insbesondere

  1. ärztliche Behandlungen
  2. Krankenpflege
  3. Versorgung mit Arznei-, Heil- und Hilfsmitteln
  4. Unterkunft und
  5. Verpflegung.

Mit der Einweisung werden auch die Vor- und Nachuntersuchungen erfasst. Hierzu gehören

  1. die Voruntersuchung zur Klärung einer vollstationären Krankenhausbehandlung
  2. die Vorbereitung der Krankenhausbehandlung fünf Tage vor der stationären Behandlung
  3. die Nachuntersuchung innerhalb von 14 Tagen nach der stationären Behandlung, sofern das Krankenhaus die Behandlung durchführen will.
  4. weitere Einweisungs- oder Überweisungsscheine sind nicht erforderlich.

Quelle: https://www.kvno.de/downloads/patienten/flyer_ueberweisung.pdf

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