Epilepsie

Die absoluten Zahlen variieren, der Trend ist jedoch eindeutig: je älter die Menschen werden, desto höher ist das Risiko für einen ersten unprovozierten epileptischen Anfall oder die Entwicklung einer Epilepsie. Die häufigsten Ursachen sind Ischämien (Minderdurchblutung des Gehirns), Blutungen des Gehirn, Neurodegenerative Erkrankungen (z.B. Alzheimer Demenz), Schädel-Hirn-Traumata, Tumoren und Stoffwechselerkrankungen (z.B. Niereninsuffizienz, Natriummangel).

Ganz auf Sie abgestimmt: Unser Behandlungsangebot

Ein epileptischer Anfall kann erst Jahre nach dem Akutereignis auftreten. Deshalb werden für die Diagnose neben der Bildgebung des Gehirns (CT oder MRT), eine Elektroencephalografie (EEG) und Laboruntersuchungen durchgeführt. Mitunter zeigt sich in der bildgebenden Untersuchung des Kopfes ein alter Schlaganfall, der vom Patienten nicht bemerkt worden war. Häufig werden epileptische Anfälle in höherem Lebensalter nicht erkannt, da sie sehr unspektakulär ablaufen. Seltener als bei jüngeren Epilepsiepatienten  wird ein „großer Krampfanfall“ beobachtet. So bestehen mitunter nur kurze Bewusstseinsstörungen ohne vollständigen Bewussteinsverlust, wie bewegungsloses Verharren mit starrem Blick mit anschließender Verwirrtheit oder Lähmungen der Extremitäten (sogen. Todd´sche Parese).  Oder es treten Sprachstörungen oder Wesensänderungen auf. Diese Symptome können Tage anhalten und müssen von einem Schlaganfall abgegrenzt werden. Weiterhin muss ein Status nonkonvulsivus (anhaltender epileptischer Anfall) ausgeschlossen werden.

Weiterhin gut versorgt: Ihre Weiterbehandlung / Nachsorge

Um Folgeerkrankungen, wie z.B. Stürze und Verletzungen zu vermeiden, wird in den Fällen, bei den eine erhöhtes Risiko für weitere Anfälle besteht, eine medikamentöse antiepileptische Therapie eingeleitet. Damit es nach dem Klinikaufenthalt gut weitergeht, berät und unterstützt unser Sozialdienst Sie und Ihre Angehörigen, in persönlichen Angelegenheiten sowie sozialen, wirtschaftlichen und beruflichen Fragen, die in Verbindung mit Ihrer Erkrankung stehen.

Sie erreichen uns

Mo
8.00 - 13.00 Uhr
Di
8.00 - 13.00 Uhr
Mi
8.00 - 13.00 Uhr
Do
8.00 - 13.00 Uhr
Fr
8.00 - 13.00 Uhr

Seite teilen: