Umkehrplastik

Prof. Hillmann beherrscht ein komplexes Operationsverfahren, das Patienten nach einer Tumorentfernung am Bein größere Beweglichkeit und einen beschwerdefreien Alltag ermöglicht: die Borggreve-Umkehrplastik.

Statt wie bei einer Krebserkrankung im Knie oder Oberschenkel oftmals üblich das komplette Bein am Oberschenkel zu amputieren, fixieren die Chirurgen den gesunden Unterschenkel mit dem Fuß um 180 Grad gedreht am Oberschenkel. Das Sprunggelenk ersetzt so das Kniegelenk und übernimmt später seine Aufgaben. Der Patient ist damit um vieles mobiler als nach einer kompletten Amputation und die Versorgung mit einer Prothese gestaltet sich leichter.

Nach so einer OP muss jedoch nicht nur der Körper, sondern auch das Gehirn trainiert werden. Denn der Impuls, der eigentlich für das Sprunggelenk zuständig ist, bewegt nun die Prothese, die den Unterschenkel ersetzt. Mit dem richtigen Training ist dann aber ein fast gleichmäßiges Gangbild und große Bewegungsfreiheit möglich.

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