Metastasen/Sekundäre Tumoren

Als Metastasen bezeichnet man Tumoren, die als Folge eines anderen, bereits zuvor aufgetretenen, Tumors, eines sogenannten Primärtumors, entstehen. Sie sind die häufigsten Knochentumoren im Erwachsenenalter.

Mögliche Primärtumore sind zum Beispiel:

  • Mammakarzinom
  • Prostatakarzinom
  • Bronchialkarzinom
  • Nierenzellkarzinom
  • Schilddrüsenkarzinom

Diagnostik

Mit Hilfe eines Knochenszintigramms lässt sich festzustellen, wo sich Metastasen am Skelett gebildet haben. Diese nukleare,  bildgebende Verfahren weist durch die Sichtbarmachung eines erhöhten Stoffwechsel an, welche Knochen betroffen sind. Hat man die Metastasen lokalisiert, bestimmt man sie mithilfe von Röntgenaufnahmen genauer.

Ist noch nicht klar, wo der Primärtumor sitzt, arbeiten wir sehr eng mit anderen Fachbereichen und Kliniken zusammen, um die eigentliche Krebserkrankung zu diagnostizieren. Denn danach richten sich auch die weiteren Therapieschritte.

Behandlungsmöglichkeiten

Bei der Behandlung von Knochenmetastasen spielt eine große Rolle, wie sich der Patient fühlt. Hat er Schmerzen oder droht der Knochen zerbrechlich zu werden, ziehen wir in Betracht, die Tumoren operativ zu entfernen. Aber auch eine Strahlen- oder medikamentöse Therapie ist möglich. Ziel ist immer, die Lebensqualität der Patienten zu erhöhen.

 

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