Knorpelsarkom (Chondrosarkom)

Als Chondrosarkom bezeichnet man einen bösartigen Tumor der Knorpelzellen. Er tritt meist bei Erwachsenen zwischen 30-50 Jahren auf und bildet sich häufig in der Nähe des Hüftgelenks, aber auch des Oberschenkel- oder Oberarmknochens.

Diagnostik

Ähnlich wie auch das Osteosarkom verursacht ein Knorpeltumor im Anfangsstadium keine Beschwerden. Deshalb wird auch er oft erst spät diagnostiziert. Besteht der Verdacht einer Tumorerkrankung, erstellen wir zunächst ein Röntgenbild. Eine Kernspintomographie (MRT) oder in einigen Fällen auch eine Computertomographie bringen weitere Klarheit. Um die Wucherung genauer zu untersuchen, entnehmen wir in der Regel eine Gewebeprobe.

Behandlungsmöglichkeiten

Bei einem Chondrosarkom ist eine Operation meist die einzige Möglichkeit, da diese spezielle Tumorart nicht auf eine Chemotherapie reagiert. Um eine weitere Ausbreitung zu verhindern oder das Risiko eines späteren Rückfalls zu vermindern, entfernen wir immer den gesamten Tumor. Prof. Hillmann und seinem Team stehen dazu verschieden Methoden zur Verfügung.

Nachsorge

In regelmäßigen Abständen kontrollieren wir mit Röntgenbildern oder andere bildgebenden Verfahren, ob der Patient tumorfrei geblieben ist oder, ob der Tumor Metastasen in anderen Knochen gebildet hat, um auch hier möglichst früh geeignet Therapiemaßnahmen einleiten zu können.

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