Gutartige Tumoren

Ein Knochentumor, also eine Geschwulst am knöchernen Gewebe, muss nicht immer bösartig sein. Im Gegenteil: Tumore, die kein entartetes Gewebe enthalten, kommen deutlich häufiger vor als bösartige. Sie stellen in den meisten Fällen keine Bedrohung für den Patienten dar und müssen nur entfernt werden, wenn sie Probleme bereiten.

Wir helfen Ihnen bei

  • gutartigen Knochentumoren (Osteochondrom)
  • gutartigen Weichteiltumoren

Osteochondrom

Das Osteochondrom ist der häufigste gutartige Knochentumor. Er tritt in erster Linie bei Kindern und jungen Erwachsenen zwischen 10 und 30 Jahren auf. Mädchen und Jungen sind dabei gleich häufig betroffen.

Gutartige Knochentumoren zeigen oft lange Zeit keine Symptome. Sie machen erst Probleme, wenn sie auf Nerven drücken, Knochen verformen oder die Beweglichkeit des Gelenks einschränken. Erst dann ist in der Regel auch eine Behandlung notwendig.

Diagnostik

Mit einer Röntgenaufnahme ist ein Osteochondrom gut zu erkennen. Computer- und Kernspintomographie können ebenfalls zum Einsatz kommen. Hier geht es meist darum, um bei unklaren Fällen sicher abzuklären, dass die Wucherung gutartig ist . Alle drei bildgebenden Verfahren nutzen wir in unserer Klinik.

Behandlungsmöglichkeiten

Zeigen die Bilder, dass der Tumor ein Gefäß oder einen Nerv behindert, die Beweglichkeit des Patienten einschränkt, Schmerzen bereitet oder die Gefahr besteht, dass er bösartig werden könnte, kommt eine Operation in Frage. Das Ziel dabei ist immer, den gesamten Tumor zu entfernen. Einmal entfernt, wächst ein Osteochondrom in der Regel nicht wieder nach.

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