Bandscheibenvorfälle

Bandscheiben sind weiche und elastische Stoßdämpfer unserer Wirbelsäule. Eine gesunde und junge Bandscheibe kehrt aus jeder Verformung wieder zurück in ihren ursprünglichen Zustand. Im Laufe der Zeit verliert die Bandscheibe jedoch Wasser und büßt Elastizität ein. Sie wird platt gedrückt und regeneriert nicht mehr. Bei einem Bandscheibenvorfall schiebt sie sich in den Wirbelkanal vor, dem Raum, in dem das Rückenmark und die Nervenwurzeln verlaufen.

 

Der erste Schritt: Die richtige Diagnose

Nach einer eingehenden Untersuchung und den Berichten Ihres behandelnden Hausarztes oder Orthopäden legen wir gemeinsam mit Ihnen ein für Sie passendes Behandlungskonzept fest. Um eine besseres Bild von dem Zustand Ihrer Bandscheiben zu erhalten, nutzen wir zum Beispiel Computertomographie, Magnetresonanztomographie oder Röntgenbilder.

Ganz auf Sie abgestimmt: Unser Behandlungsangebot

Solange Sie keine Lähmungserscheinungen in Armen oder Beinen zeigen, behandeln wir Bandscheibenvorfälle immer zunächst konservativ, also ohne Operation. Hierbei kommen angepasste Schmerzmittel, die wir in den ersten Tagen meist intravenös verabreichen, sowie Physiotherapie und Krankengymnastik zur Anwendung.

Weiterhin gut versorgt

Nach Ihrer Entlassung erhält Ihr Hausarzt oder Orthopäde einen Arztbrief mit Empfehlungen für eine weitere Behandlung. Das können zum Beispiel Medikamente oder Physiotherapie sein.

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