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  Asklepios Paulinen Klinik - Wiesbaden  
   
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  Chirurgisches Zentrum: Endokrine Chirurgie - Schilddrüsenoperationen - konventionell und minimal invasiv  
Dr. med. T. F. Weigel

 
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Kontakt

 
Asklepios Paulinen Klinik
Chirurgisches Zentrum

Herr Dr. med. T. F. Weigel
Geisenheimer Str. 10
65197 Wiesbaden

Telefon: (0611) 847-2431
Telefax: (0611) 847-2459

eMail: t-f.weigel@asklepios.com
 

Schwerpunkte

 
:: Operationen an der Schilddrüse / Nebenschilddrüse
 

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Die Schilddrüse
 
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:: Die Schilddrüse hat eine Größe von etwa 20g und liegt im Halsbereich vor dem Schildknorpel, daher auch der Name. Ihre Aufgabe ist es, aus Jod und anderen Bausteinen ein Hormon herzustellen, dieses zu speichern und dann über  das Blut an den Körper abzugeben. Dieses lebenswichtige Hormon ist an der Regelung vieler Stoffwechselvorgänge und dem Wachstum während des Kindesalters beteiligt. Damit die Schilddrüse ausreichend Hormon produzieren kann, ist eine regelmäßige Jodzufuhr mit der Nahrung notwendig.
Schilddrüsenerkrankungen
 
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Normalbefund eines Schilddrüsenszintigramm.
Die Schilddrüsenszintigraphie
ist eine nuklearmedizinische Untersuchung zur Darstellung
der Schilddrüsenaktivitäten  
   
  
:: Wenn die Schilddrüse zu wenig Hormon produziert, spricht man von einer Unterfunktion (Hypothyreose). Eine Überfunktion nennt man Hyperthyreose. Extreme Über- und Unterfunktionen können lebensgefährlich werden.
Eine Vergrößerung der Schilddrüse, unabhängig von der Funktion heißt Struma. Je nach Region haben etwa 20% - 30 % der deutschen Bevölkerung eine Vergrößerung der Schilddrüse.
Die häufigste Ursache für einen Schilddrüsenvergrößerung ist eine unzureichende Jodzufuhr mit der Nahrung.
Dadurch bedingt kommt es zur Vergrößerung der Schilddrüse, da dieses endokrine Organ den Hormonmangel durch gutartige Knotenbildung kompensiert. Die vergrößerte Schilddrüse kann zu Schluckstörungen und Atemnot führen und zu erheblichen kosmetischen Problemen.
Eine weitere Erkrankung ist der Morbus Basedow. Hierbei handelt es sich um eine Autoimmunkrankheit, bei der körpereigene Zellen zu einer Stimulation der Schilddrüse und damit zu einer Überfunktion führen.
Auch einzelne knotige Drüsenvermehrungen können sich aus dem Regelkreis der Hormonbildung auskoppeln und ungezügelt das Schilddrüsenhormon (Thyroxin) ausschütten (Autonomes Adenom).
 
Warum ist eine Operation notwendig?
 
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:: Neben anderen gutartigen Erkrankungen der Schilddrüse gibt es auch bösartige Tumoren der Schilddrüse. Diese bösartige Erkrankungen machen oft keine Beschwerden, finden sich auch bei jungen Menschen und werden nicht selten zufällig entdeckt. Verdächtige Befunde, wie zum Beispiel ein kalter Knoten im Szintigramm oder auffällige sonographische (Ultraschall) Veränderungen sollten vom Spezialisten abgeklärt werden.
Wenn die Schilddrüse eine bestimmte Größe überschritten hat und Beschwerden verursacht wie Kloßgefühl, Schluckstörungen oder Atemnot, sollte eine Operation empfohlen werden. Auch bei Erkrankungen wie z.B. dem M. Basedow oder einer Autonomie, die zu einer Überfunktion der Schilddrüse geführt haben, und die durch medikamentöse Maßnahmen nicht mehr zu behandeln sind, kann einen Operation notwendig sein. Besteht der Verdacht auf eine bösartige Erkrankung sollte unbedingt eine Operation angestrebt werden. Die Entscheidung wird zusammen mit dem jeweiligen Hausarzt, Nuklearmediziner, Endokrinologen und Chirurgen getroffen.
 
Operationsverfahren
 
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:: Das Ziel einer Operation ist es, die veränderten Anteile der Schilddrüse komplett zu entfernen und möglichst viel gesundes Schilddrüsengewebe zu belassen. Es kann aber auch notwendig sein, die komplette Schilddrüse zu entfernen.
Die Operation wird in Vollnarkose durchgeführt. Die möglichen Risiken sind: Störungen der Stimmbandnerven, Störungen im Calcium-Stoffwechsel durch Aktivitätsverlust der Nebenschilddrüsen. Fragen hierzu beantworten unsere Spezialisten.
Durch moderne und subtile Operationstechniken können diese Risiken auf ein Minimum reduziert werden.
Der Hautschnitt wird am wachen Patienten am Abend vor der Operation markiert und möglichst klein gehalten. Der Hautverschluss erfolgt durch eine kosmetische Naht. Der stationäre Aufenthalt dauert etwa 3 - 5 Tage. Nach der Operation ist oft eine regelmäßige Einnahme von Schilddrüsenhormon notwendig, um eine erneute Vergrößerung der Schilddrüse zu vermeiden.
 
 

Minimal Invasive Video-assistierte Schilddrüsenresektion (MIVAT)


:: Bei einigen Schilddrüsenerkrankungen wird die Entfernung des Schilddrüsengewebes auch minimal
   invasiv
  "Schlüssellochchirurgie" in unserer Klinik durchgeführt. Hierbei wird über einen kleinen Hautschnitt
   (2 cm) eine Optik (5mm) mit einer Kamera eingebracht und dadurch das Operationsgebiet auf einem
   Monitor dargestellt.
:: Die minimal invasive Schilddrüsenenresektion kann nur bei kleinen (ca. 30 ml) Schilddrüsen durchgeführt
   werden.
 


Neuromonitoring
 
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:: Neuromonitoring des Stimmbandnerven
 
Bei dem Neuromonitoring wird der Stimmbandnerv während der Operation an der Schilddrüse durch feine Elektroden stimuliert und des entsprechende Signal optisch sichtbar gemacht. Diese Methode, die an unserer Klinik durchgeführt wird, ist eine weitere Möglichkeit zur Idendifikation des Stimmbandnerven während der Operation. Dadurch  kann die Gefahr einer Verletzung des Stimmbandnerven verringert werden.
 
Die Abbildungen zeigen das mobile Überwachungssystem für das Neuromonitoring des Stimmbandnerven und die Stimulationsantwort durch die Tubuselektrode.

Nebenschilddrüse

   
:: Intraoperative Parathormonbestimmung
 
Die Nebenschilddrüse ist eine kleine Drüse die an der Hinterkante der Schilddrüse liegt und das Parathormon produziert. Dieses Hormon hat eine wichtige Aufgabe bei der Regulation des Calcium-Stoffwechsels. In den meisten Fällen finden sich insgesamt 4 dieser Drüsen.
Bei einem Nebenschilddrüsenadenom liegt eine Vergrößerung dieser Drüse vor. Dadurch wird  vermehrt das Parathormon produziert mit entsprechenden Störungen im Calcium-Stoffwechsel.
Bei einer Überfunktion der Nebenschilddrüse kann eine operative Entfernung notwendig sein. Da diese Nebenschilddrüsen sehr klein sind und im Bereich des Halses an unterschiedlichen Stellen lokalisiert sein können ist deren Auffindung während der Operation manchmal sehr aufwendig.
Durch eine moderne Methode, die wir hier anwenden (intraoperative Parathormonbestimmung) ist es möglich die Konzentration des Parathormons im Blut des Patienten während der Operation zu messen und damit den Erfolg des  Eingriffs (komplette Entfernung der vergößerten Nebenschilddrüse) noch während Operation zu überprüfen.
 
Weitere Informationen
 
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::
 www.diagnostik-wiesbaden.de