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PEG


PEG steht als Abkürzung für Perkutane Endoskopische Gastrostomie. Gemeint ist damit, dass eine Verweilsonde durch die Bauchwand in den Magen eingeführt wird und dort verbleibt, um eine künstliche Ernährung zu ermöglichen. Dieser kleine Eingriff wird während einer Gastroskopie durchgeführt. Sinnvoll und sehr hilfreich ist die Anlage einer PEG beispielsweise bei Patienten mit ausgeprägter Schluckstörung, wie dies nach einem Schlaganfall der Fall sein kann. 

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Über die PEG-Sonde können Flüssigkeit, Flüssignahrung sowie Medikamente direkt in den Magen verabreicht werden. Die Benutzung der PEG ist problemlos auch zu Hause möglich, da die Handhabung auch von Angehörigen leicht erlernbar ist. Stellt sich nach einiger Zeit heraus, dass die Sonde nicht mehr benötigt wird, weil der Zustand des Patienten sich deutlich gebessert hat, dann kann sie wiederum im Rahmen einer Gastroskopie problemlos entfernt werden.

 

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Zur Anlage einer PEG wird das Endoskop in den Magen eingeführt. Durch die Bauchdecke hindurch ist das Licht, das aus der Endoskopspitze austritt, gut erkennbar. Die optimale Stelle für die Sonde ist so leicht festlegbar. Dann wird die Bauchhaut ausgiebig desinfiziert. An der geplanten Einstichstelle erfolgt eine örtliche Betäubung, bevor eine Nadel durch die Bauchdecke bis in den Magen vorgeschoben wird und durch sie hindurch ein Faden, der mit einer Greifzange gefasst und zusammen mit dem Endoskop aus dem Mund herausgezogen wird. In Durchzugtechnik wird dann die PEG-Sonde vom Magen aus durch die Bauchwand nach außen gezogen. Ihr Herausrutschen wird durch eine Halteplatte im Magen verhindert.

Die Anlage einer PEG-Sonde dauert etwa 15 Minuten. Durch die lokale Betäubung und die Injektion eines starken Beruhigungsmittels ist die ganze Prozedur für den Patienten schmerzlos. Bereits am nächsten Tag kann die so eingelegte Ernährungssonde benutzt werden, um Nahrung und Medikamente zuzuführen.

Weitere Auskunft und Anmeldung: Frau Ebert (Sekretariat Prof. Otte), Tel. 040 18 18-83 1256
 

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