Mit dem Begriff "Integrierte Medizin" ist eine ganzheitliche Betrachtung der Patienten gemeint. Neben der Registrierung körperlicher Beschwerden werden psychosoziale Aspekte im Sinne einer psychosomatischen Medizin in die internistische Krankenversorgung "integriert".
Dieser patientenorientierte Ansatz geht zurück auf Thure von Uexküll, der vor über zwanzig Jahren die Psychosomatik in die Innere Medizin integrierte.
Seit mehr als acht Jahren wird diese integrierte Medizin in der Abteilung praktiziert. Geschult und weitergebildet werden die Ärzte in regelmäßigen Gruppensitzungen alle zwei Wochen für 1 ½ Stunden, die von einem psychosomatisch tätigen Arzt geleitet werden. In diesen Gruppensitzungen werden Krankheitsbilder vorgestellt, bei denen ein Zusammenhang körperlicher Beschwerden und seelischer Probleme vermutet wird, um gemeinsam zu Lösungsvorschlägen zu kommen. Ein häufiges Thema dieser Sitzungen ist aber auch der Umgang des Arztes mit dem Patienten, wie Missverständnisse, Ungerechtigkeiten und unnötige Konflikte vermieden werden können. Durch die jahrelange Schulung ist integrierte Medizin in der geschilderten Form in der Abteilung selbstverständlich.
Weitere Auskunft und Anmeldung: Frau Ebert (Sekretariat Prof. Otte), Tel: 040 18 18-83 1256