Chefärztin Dr. med. Christiane Thein Spezialsprechstunde gynäkologische Endoskopie ASKLEPIOS Klinik Wandsbek CÄ Dr. med. Chr. Thein OA Th. Franke OA Dr. med. M. Schütte Terminvereinbarung Mo.- Fr. zw. 8°°- 16°° Uhr : 040 / 181883-1465 In der Spezialsprechstunde gynäkologische Endoskopie werden v. a. Patientinnen mit Uterus myomatosus, Endometriose, Ovarialzysten, Uterusfehlbildungen, Blutungsstörungen, Verwachsungsbeschwerden oder unerfülltem Kinderwunsch untersucht und behandelt. Hysteroskopie (Gebärmutterspiegelung): Bei dieser Untersuchung wird nach Myomen unter der Schleimhaut , nach Polypen oder Fehlbildungen der Gebärmutter gesucht. Man kann die Abgänge der Eileiter fast immer problemlos einsehen. Sind pathologische Befunde erkennbar, dann kann man diese auch entfernen, entweder mit einer Ausschabung oder einer operativen Hysteroskopie. Die Hysteroskopie ist eine einfach durchzuführende risikoarme Untersuchung. Durch die starre Optik kann es unter Umständen zu einer Perforation (Durchstoßen) der Gebärmutterwand kommen. Wenn man das Hysteroskop aber unter Sicht einführt, dann ist dies praktisch ausgeschlossen. Eine weitere Komplikation, die nur sehr selten vorkommt, ist eine Entzündung der Gebärmutter.
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| Hysteroskopie |
Tubenostium ( Normalbefund ) |
Laparoskopie (Bauchspiegelung ): Bei der üblichen Methode wird zunächst der Bauchraum mit Gas befüllt, bis ein sogenanntes Pneumoperitoneum geschaffen ist. Dies kann durch unterschiedliche Methoden geschehen. Eine davon besteht darin, dass mit einem chirurgischen Skalpell ein kleiner Hautschnitt im Bereich des Nabels gesetzt wird (u.a. weil dort die Bauchwand am dünnsten und der Abstand zu den Bauchorganen am größten ist). Danach wird mit einer speziellen Kanüle (Veress-Kanüle oder Veress-Nadel) die Bauchwand nur so weit durchstossen, dass sich schließlich deren stumpfe Spitze, an der sich eine Öffnung befindet, frei im Bauchraum liegt. Nun kann an die Veress-Kanüle der Schlauch einer Insufflationspumpe angeschlossen und der Bauchraum mit Kohlendioxid (CO2) so weit "aufgepumpt" werden, dass eine Art "Arbeits- und Untersuchungsraum" entsteht. Dieser Raum (Intraabdominalraum) muss nun noch endoskopisch zugänglich gemacht werden. Zu diesem Zweck werden, je nach Art des geplanten Eingriffs, wie oben bereits beschrieben, weitere kleine Einstiche in der Bauchdecke gemacht, durch welche gasdicht schließende Trokar-Hülsen eingeführt und sicher verankert werden. Durch diese im Fachjargon "Trokarzugänge" genannten "Schlüsselloch-Öffnungen" können das Endoskop und die chirurgischen Spezialinstrumente vom Operateur oder den Assistenten von Hand bedient werden. Bei dieser Methode können Nebenwirkungen wie Schulterschmerzen durch Reizung des Zwerchfellnerven auftreten. Die Therapiemöglichkeiten reichen von minimalinvasiven Eingriffen an den Eierstöcken und Eileitern ( Ovarialzysten, Eileiterschwangerschaften, etx. ) bis zu Eingriffen an der Gebärmutter mit Entfernung von Myomen unter Erhalt des Organes oder der Entfernung des myomtragendenKörpers ( LASH ) bzw. der kompletten Gebärmutterentfernung. Ebenfalls sind Eingriffe bei Senkungs- und Inkontinenzzuständen minimal-invasiv möglich.
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| Situs intraoperativ |
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Speziell zur Behandlung von Uterusmyomen besteht eine enge Kooperation mit Herrn Prof. Witte aus der Radiologischen Abteilung der ASKLEPIOS Klinik Wandsbek. Bei geeigneter Indikation besteht die Möglichkeit ohne operativen Eingriff mittels sog. Embolisation die versorgenden Gefäße des Myomes zu verschließen. Dieses Vorgehen führt dazu, dass das Myom nach dem Eingriff zugrunde geht und idealer weise keine Beschwerden mehr verursacht.
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| Myomembolisation |
Einschwemmung von Kunststoffpartikeln |
Leistungsspektrum gynäkologische Laparoskopie
- Eierstockentfernung ( Ovarektomie )
- Eierstock und Eileiterentfernung ( Adnektomie )
- Eierstockzystenentfernung ( Ovarialcystenextirpation )
- Eileiterentfernung ( Salpingektomie )
- Eröffnung vernarbter Eileiter ( Fimbrioplastik )
- Eileiterdurchspülung ( Chromopertubation )
- Sterilisation
- Endometriosebehandlung ( Elektrokoagulation )
- Entfernung einer Eileiterschwangerschaft ( EUG )
- Entfernung der Gebärmutter minimal-invasiv ( suprazervikale HE, LASH, TLH )
- Entfernung von Myomen, Rekonstruktion der Gebärmutter
- Senkungsoperationen ( z.B. laparoskopische Zervikopexie )
- Entfernung von Lymphknoten im weibl. Becken
- Lösung von Verwachsungen
- Diagnostische Bauchspiegelung bei unklaren Unterbauchschmerzen
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