Asklepios Klinik  
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Inkontinenz- und Senkungsoperationen
 Spezialsprechstunde für Inkontinenz- und Senkungsbeschwerden
Dr. Ch. Thein
A. Materne
Terminvereinbarung: Mo-Fr 8:00 - 16:00 Uhr
                                       Tel.: 040-1818 83 1465
 
Die Sprechstunde richtet sich an Frauen, die beim Husten und Niesen unwillkürlich Urin verlieren, aber ebenso bei sportlichen Aktivitäten den Urin nicht halten können. Auch ein starker Harndrang, der zum unwillkürlichen Urinverlust führt, sollte besprochen werden.
Der Besprechung erfolgt, wenn nicht schon beim Hausarzt erfolgt, das Führen eines sog. Miktionstagebuches. Hierbei notiert man die jeweilige Trinkmenge und die daraus folgenden Toilettengänge mit der jeweiligen Urinmenge.  So sind bereits einige Rückschlüsse auf die zugrunde liegende Problematik möglich.
 
Der erste Behandlungsversuch ist in der Regel ein konservativer, d.h. Beckenbodengymnastik oder eine medikamentöse Therapie.
 
Jeder Operation vorangestellt sollte eine sog. Urodynamische Messung sein:
Bei dieser Untersuchung wird eine Messonde u.a. in die Harnröhre eingeführt, bei leerer und bei gefüllter Harnblase misst das Gerät die Druckverhältnisse in Blase und Harnröhre. Diese Druckmessung erfolgt in Ruhe und während des Hustens und Niesens. Aus den Ergebnissen dieser Messung kann auf die Art der Inkontinenz geschlossen werden und die Art des Eingriffs festgelegt werden.
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Behandlungsalternativen:
1. Spannungsfreie vaginale Schlingen (Bändchenoperation)
Dieses Verfahren wird nun schon seit einigen Jahren auch in Deutschland eingesetzt. Hierbei wird durch einen kleinen Schnitt in der Vagina unterhalb der Harnröhre ein Bändchen um die Harnröhre gelegt. Die Harnöhre liegt dann wie in einer Hängematte. Man kann sich vorstellen, dass gegen diese „Bändchen-hängematte“ die Harnröhre beim Husten und Niesen gepresst wird, und so der Urinverlust verhindert wird.
Die Bändchenoperation ist in Vollnarkose oder in Regionalanästhesie möglich. Eine mehrwöchige körperliche Schonung ist nach der Operation erforderlich, um das Einwachsen des Bändchens in das Gewebe zu gewährleisten.
Als Komplikationsmöglichkeiten besteht z.B. die Abstoßung des Bändchens durch den Körper, die zu straffe Lage des Bändchens oder die intraoperative Verletzung benachbarter Strukturen.
Zu beachten ist, dass nicht jede Inkontinenzform durch die Einlage eines spannungsfreien Vaginalbandes therapierbar ist. Um die Indikation zu überprüfen dient auch die urodynamische Messung (siehe oben).

 
2. InkontinenzoperationenInkontinenzoperationen können auch heute noch, wie früher durch eine Operation per Bauchschnitt durchgeführt werden. Hierbei wird der bindegewebige, neben der Harnröhre liegende Anteil der Scheide an dem Beckenknochen fixiert. Diese Operation ist aber auch durch eine Bauchspiegelung möglich( hierzu siehe auch Zentrum für gynäkologische Endoskopie).

3. Senkungsoperationen

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normal                                         Senkung                                        Vorfall (Prolaps)

Wenn es zu einem Absinken der Gebärmutter oder nach Entfernung der Gebärmutter zu einem Absinken der Scheide gekommen ist, so kann bei erfolglosem Beckenbodentraining eine Operation erforderlich sein.Der Operationsweg kann über eine Bauchspiegelung ( siehe auch Laparoskopisches Zentrum), über einen Bauchschnitt oder von vaginal aus erfolgen. Des weiteren kann die Gebärmutter - oder wenn diese nicht mehr vorhanden ist, die Scheide - mit Hilfe von Fremdmaterial, sog. Meshes am Becken fixiert werden. Auch mit Eigengewebe ist eine Rekonstruktion des Beckenbodens möglich.
Jedes Verfahren hat seine eigenen Vor- und Nachteile, die individuell verschieden gewichtet sind.
Diese individuellen Gegebenheiten müssen vor einer Operation ausführlich diskutiert werden, so dass die Patientin für sich die angemessene Wahl treffen kann.
 
Kontakt
 
Leitende Ärztin:
Dr. Thein
Dr. Christiane Thein

Sekretariat Frau Lämmer:
Tel.: 040 1818 83 1463
Fax.: 040 1818 83 1633
c.thein@asklepios.com

Oberärzte:
Dr. Franke
Dr. Thomas Franke,
Ltd. Oberarzt

t.franke@asklepios.com

Dr. Dorothea Heyer d.heyer@asklepios.com

Dr. Mathias Schütte
m.schuette@asklepios.com

Vertretung ltd. Hebamme:
Frau Sara Saß
s.sass@asklepios.com

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