Eine teilstationäre Behandlungsform
Die Tagesklinik der Geriatrie ist ein wichtiges Bindeglied zwischen dem stationären und ambulanten Bereich in der Gesundheitsversorgung älterer Menschen. Die Tagesklinik ist eine teilstationäre Form der Krankenhausbehandlung und die Kosten werden von den Krankenkassen getragen.
Die Behandlungsschwerpunkte in der Tagesklinik
- Erkrankungen aufgrund von Durchblutungsstörungen, insbesondere Schlaganfall
- Herzinfarkt und Herzschwäche sowie Verschlusskrankheit der Beingefäße
- Folgezustände von Operationen, Knochenbrüchen (Frakturen), Gelenkersatz (Endoprothetik) und Amputation
- degenerative und entzündliche Erkrankungen des Bewegungsapparates, beispielsweise chronische Gelenkerkrankung (Arthrose) und Verminderung der Knochensubstanz (Osteoporose)
- Nervenschädigungen unterschiedlicher Genese, z.B. Zustand nach Bandscheibenvorfall oder Erkrankung der Nerven ohne Gewalteinfluss (Polyneuropathie)
Therapie und Leistungen in der Tagesklinik
- Ärztlich-medizinische Untersuchung, Diagnostik und Behandlung
- Gesamte medikamentöse Versorgung inkl. Wochenendbedarf
- Krankengymnastik auf neurophysiologischer Grundlage
- Massagen
- Lymphdrainagen
- Elektrotherapie und Ultraschallanwendungen
- Wärme- und Kältebehandlung
- Inhalationen und medizinische Bäder
- Bewegungsbad
- Ergotherapeutisches Selbsthilfetraining
- Motorisch-funktionelle Therapie
- Gedächtnistraining
- Kommunikationstraining
- Logopädische Therapie
- Sprech-, Sprach- und Schluckstörungen
- Neuropsychologische Diagnostik und Therapie, z.T. mit computergestütztem Verfahren
- Psychosoziale Betreuung
- Beratung von Patienten und Angehörigen
- Vermittlung und Organisation von Hilfs- und Unterstützungsmaßnahmen
- Therapeutische Hausbesuche
- Hilfsmittelversorgung und -Erprobung
- Angehörigenanleitung
Mit ihrem breiten therapeutischen Angebot und ihren intensiven Behandlungsverfahren in Wohnortnähe der Patienten nimmt die Tagesklinik eine wichtige Position im vernetzten Gesundheitssystem mit abgestufter Versorgungskette ein.