Die Medizin ist die Basis unseres Therapiekonzepts. Der betreuende Stationsarzt erhebt mit seinen Patienten und ggfs. den Angehörigen bzw. der Bezugsperson die Krankengeschichte (Anamnese). Eine detaillierte Kenntnis der Vorbefunde ist wichtig für die Therapieplanung. Falls schriftliche Vorbefunde, Röntgen-Bilder o.ä. vorhanden sind, sind diese bitte mitzubringen, um Doppeluntersuchungen zu vermeiden.
Nach der Anamnese erfolgen die körperliche Untersuchung und Befunderhebung, ergänzt durch funktionelle Gesichtspunkte. In Absprache mit dem verantwortlichen Oberarzt bzw. der leitenden Ärztin wird die medikamentöse Therapie (Tabletten, Tropfen, Infusionen, Spritzen) eingeleitet und die apparative Diagnostik geplant. Hierbei steht ausdrücklich die nicht-invasive Diagnostik im Vordergrund, wie z.B.
- Ultraschalluntersuchungen der Bauchorgane oder der Schilddrüse
- angiologische Diagnostik zur Abklärung von Durchblutungsstörungen mit Dopplersonographien
- elektrophysiologische Verfahren wie Ruhe- und Langzeit-EKG sowie
- Langzeitblutdruckregistrierungen.
Sind weiterführende instrumentell-apparative diagnostische Maßnahmen oder Röntgen-Untersuchungen notwendig, kann auf den Rat und die aktive Mithilfe aller Abteilungen des Allgemeinen Krankenhauses Wandsbek zurückgegriffen werden. Der behandelnde Arzt auf der Geriatrie erarbeitet dann in Anbetracht aller Befunde einen persönlichen Therapieplan und definiert in Absprache mit den Therapeuten und Pflegekräften das Ziel der Frührehabilitation, d. h. den möglichen gesundheitlichen Bestzustand des Patienten. Die oberärztliche Aufnahmevisite sowie die wöchentlichen Oberarzt- und Chefarztvisiten vervollständigen und optimieren die medizinische Versorgung.