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Die operative Intensivstation des AKW wurde mit seinen Behandlungsplätzen erweitert. Dabei wurden großzügige 2-Bett-Behandlungseinheiten mit moderner Intensivausrüstung sowie eine integrierte abschottbare kleine Infektionseinheit und neue Nebenräume geschaffen und im Januar 2003 in Betrieb genommen.
Ausstattung der bisherigen operativen Intensiveinheit:
- acht Beatmungsplätze
- vier Behandlungsplätze
Leistung:
- jährlich etwa 1400 Behandlungsfälle
- Beatmungsanteil von 40 Prozent
Moderne Beatmungsverfahren wie Open Lung Konzept, Bronchoskopie und kinetische Lagerungs-Strategien kommen zum Einsatz. Beim therapeutischen Kreislaufmanagement wird das PiCCO-Monitoring gegenüber PA-Katheteruntersuchung bevorzugt. Bis zu fünf Prozent unserer Patienten wurden mit kontinuierlicher veno-venöser Hämofiltration behandelt. Daneben besteht Hämodialysemöglichkeit durch ein privat betriebenes Hämodialysezentrum. Leitung der Operativen Intensivstation:
- Anästhesieabteilung in fachlicher Zusammenarbeit mit den jeweiligen Fachdisziplinen.
Ärztlicher Dienst:
- 3 Schichtendienstmodell
- je 1 Assistenzarzt der Anästhesieabteilung pro Schicht
- Oberarzt zusätzlich in der Frühschicht
Bisheriger Betreuungsschwerpunkt:
- etwa 2/3 abdominalchirurgisch
- unfallchirurgisch
- sowie eine kleinen Anzahl gynäkologischer, neurologischer und internistischer Patienten
Künftig bleiben die acht Bettatmungsplätze für den operativen Behandlungsschwerpunkt bestehen. Die Station wird aber schrittweise interdisziplinär ausgerichtet mit interdisziplinären Intermediate Care Plätzen sowie einer Stroke Unit.
:: Pflegeteam |