Die Abteilung für Anästhesie und operative Intensivmedizin versorgt zentral alle operativen Abteilungen unseres Hauses. Dazu zählen die Abt. für Viszeral-, Thorax- und Gefäßchirurgie, die Abt. für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie, die Gynäkologisch-Geburtshilfliche Abteilung, die Abt. für Plastische Chirurgie und Handchirurgie. Wir führen eine Anästhesie- und Schmerzambulanz , sind zuständig für Eigenblutspenden und den Aufwachraum mit acht Betten.
Auch sind wir für die weiteren Abteilungen des Hauses da, wenn es z.B. um Bronchoskopien, Endoskopien, Cardioversionen, CTgesteuerte Untersuchungen sowie Maßnahmen im Bereich der interventionellen Radiologie geht. Außerdem unterhält die Anästhesie einen Reanimationsdienst für alle operativen Abteilungen des Hauses inklusive unserer großen Abteilung für Geriatrie und die neue Abteilung für Gefäßchirurgie.
Mit Wirkung vom 12. Dezember 1996 hat die Abteilung eine vierjährige Weiterbildungsbefugnis im Gebiet Anästhesiologie sowie seit 5. März 1998 eine zweijährige Weiterbildungsbefugnis für die fakultative Weiterbildung "Spezielle anästhesiologische Intensivmedizin", ausgestellt von der Ärztekammer Hamburg.
Pro Jahr fallen mehr als 6500 Narkosen an, und es werden mehr als 1400 Intensivpatienten in Kooperation mit den für das Grundleiden zuständigen Ärzten auf der interdisziplinären Intensivstation behandelt.
Die operative Intensivstation mit derzeit einundzwanzig Betten untersteht sowohl im ärztlichen als auch im organisatorischen Bereich der Anästhesieabteilung und versorgt im Schichtdienst nicht nur das operative Krankengut, sondern auch alle anderen intensivpflichtigen Notfälle des Hauses bis auf die originären Notfälle der internen Abteilungen.
In Zusammenarbeit mit der Berufsfeuerwehr Hamburg versorgt die Abteilung für Anästhesie und
operative Intensivmedizin auch den Rettungsärztlichen Dienst der Stadt Hamburg mit derzeit etwa
4000 Notarzteinsätzen pro Jahr.