Bei zahlreichen Operationen ist es sinnvoll, eine Eigenblutspende durchzuführen. Dazu entnehmen wir bei Ihnen zwei- bis dreimal in einwöchigem Abstand jeweils 500 ml Blut. Anschließend wird es in Koordination mit dem Zentralinstitut für Transfusionsmedizin des LBK Hamburg in Eilbek untersucht, aufbearbeitet und bis zur OP sachgerecht gelagert.
Die Eigenblutentnahme selbst führen wir in unserer Anästhesie-Ambulanz durch. So lässt sich das zwar geringe, jedoch vorhandene Risiko einer Hepatitis- und HIV-Übertragung ausschalten. Voraussetzung für die Eigenblutspende ist ein Ausschluss gravierender Vorerkrankungen, die eine Eigenblutspende selbst zum Risiko machen. Die erforderlichen Untersuchungen zur Abschätzung Ihres persönlichen Eigenblutspende-Risikos werden im Rahmen der Anästhesie-Vorbereitung durchgeführt.
Die Eigenblutspende erfordert eine enge Terminabsprache mit den Operateuren, da ein Vorlauf von vier Wochen benötigt wird.