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Asklepios Fachklinikum |
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Teupitz |
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Die Abteilung für Neurologie des Asklepios Fachklinikums Teupitz verfügt derzeit über 45 Betten. Schlaganfälle werden auf der spezialisierten Stroke Unit (7 Betten) mit einer daran angeschlossenen Station für Frührehabilitation (6 Betten) behandelt und dort rasch der notwendigen Diagnostik und Therapie zugeführt. Die Stroke Unit ist die erste zertifizierte Spezialstation für Schlaganfälle ihrer Art im Land Bandenburg und wurde im Jahr 2005 erneut rezertifiziert. Daran angeschlossen ist eine Station für Frührehabilitation. Es werden jährlich über 450 Patienten mit Schlaganfällen stationär behandelt. Patienten mit Multipler Sklerose werden nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen stationär und ambulant behandelt, seit 2005 ist unsere Klinik ein anerkanntes MS- Zentrum nach den Richtlinien der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft (DMSG).
Auf der Neurologischen Station (24 Betten) mit angeschlossenem Schlaflabor erfolgt die leitlinienorientierte Behandlung sämtlicher akuter und chronischer neurologischer Erkrankungen.
Eine Intensivstation (8 Betten) steht vor allem zur Behandlung von beatmungspflichtigen schwersten neurologischen Erkrankungen mit kontinuierlichem Monitoring der Herz- und Kreislauffunktionen zur Verfügung.
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Spezialsprechstunde für Gefäßerkrankungen
Multiple Sklerose-Ambulanz
Nerven- und Muskelerkrankungen
Kopfschmerz-Ambulanz
Dystonien und Bewegungsstörungen (Botolinumtoxinsprechstunde)
Es besteht eine Spezialsprechstunde für Gefäßerkrankungen, in der interdisziplinär mit Beteiligung eines Gefäßchirurgen, Internisten und Radiologen das bestmöglichste Therapieangebot für die Patienten gemeinsam ermittelt wird.
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Die Klinik ist mit der modernsten apparativen Diagnostik ausgestattet und verfügt über sämtliche neurophysiologische Methoden (z. B. Elektroencephalographie, Elektromyographie, evozierte Potentiale) zur Überprüfung funktioneller Systeme, ein Liquorlabor zur Erkennung entzündlicher Erkrankungen. Ultraschalldiagnostik zur Untersuchung der Blutgefäße und des Herzens, über eine Computer- und Kernspintomographie sowie eine digitale Subtraktionsangiographie zum Nachweis struktureller Läsionen oder Gefäßerkrankungen.Wir verfügen über folgende diagnostische Möglichkeiten: Bildgebende Diagnostik (Kernspintomographie, Computertomographie, Angiographie)
Neurophysiologie (EEG, EP, Neurographie, EMG)
Ultraschallabor
Klinisch-chemisches Labor mit Liquordiagnostik
Neuropsychologische Testverfahren Kernspintomographie Es steht ein moderner 1,5-Tesla-Kernspintomograph zur Verfügung, der eine allerhöchste Bildqualität ermöglicht. Es entstehen nur kurze Untersuchungszeiten, der Patient kann dabei überwacht werden. Neben Standard-Fragestellungen ist vor allem die Untersuchung aller neurologischen Spezial-Fragestellungen möglich, insbesondere frühestmögliche Schlaganfalldiagnostik mit Hirndiffusions- und -perfusionsuntersuchungen, die MR-Gefäßdiagnostik (MR-Angiographie) der Hirn- und Körpergefäße sowie auch spezielle Funktionsuntersuchungen des Herzens (Kardio-MRT). Elektroencephalographie (EEG) Das EEG zeichnet oberflächennahe elektrische Aktivität des Gehirns auf. Damit können Funktionsstörungen des Gehirns nachgewiesen werden. Insbesondere bei epileptischen Anfällen findet die EEG-Diagnostik ihre Anwendung, des Weiteren jedoch auch bei zahlreichen anderen Hirnfunktionsstörungen (wie Bewusstseinsstörungen, entzündliche Hirnerkrankungen u.ä.). Evozierte Potentiale (EP) Mit den evozierten Potentialen (MEP, SSEP, VEP, AEP) können funktionell unterschiedliche neurologische Nervenbahnen untersucht werden, dies gilt für den Sehn- und Hörnerv sowie die sensiblen und motorischen langen Nervenbahnen. (1) MEP (motorisch evozierte Potentiale) Durch magnetisch ausgelöste Reize werden die Nerven, die vom Gehirn zu verschiedenen Muskeln ziehen (motorische Bahnen) untersucht. Mit Hilfe einer Magnetspule werden die Zellen der motorischen Hirnrinde aktiviert und über dem Muskel mittels Klebeelektroden abgeleitet. Dadurch misst man die Übertragung vom Gehirn bis zum Muskel und kann so Störungen der zentral motorischen Bahn diagnostizieren. (2) SSEP (somatosensibel evozierte Potentiale) Bei der Untersuchung sitzen Sie in einem Stuhl. Die Nerven am Fuß und an der Hand werden durch kurze schwache elektrische Impulse erregt. Die Ableitungen erfolgen im Verlauf der Nervenbahnen vom Rückenmark und vom Gehirn. Mit Hilfe der Untersuchung ist es möglich Störungen der sensiblen Nervenbahnen festzustellen. (3) VEP (visuell evozierte Potentiale) Bei der Untersuchung sitzen Sie in einem Stuhl in einem abgedunkelten Raum. Sie schauen auf ein sich bewegendes Schachbrettmuster auf einem Bildschirm. Mit am Kopf angebrachten Elektroden wird die im Gehirn hervorgerufene elektrische Aktivität abgeleitet. Dadurch ist es möglich eine Aussage über die Sehbahn zu machen, die häufig zum Beispiel im Rahmen einer entzündlichen Erkrankung geschädigt ist. (4) AEP (akustisch evozierte Potentiale) Die Untersuchung wird im Sitzen durchgeführt. Über einen Kopfhörer bekommen Sie Klickgeräusche zu hören. Rechtes und linkes Ohr werden getrennt voneinander untersucht. Über Elektroden auf dem Kopf und hinter dem Ohr werden die Hirnströme aufgezeichnet, die dann eine Aussage über die Funktion der Hörbahn und der Funktion des Hirnstamms erlauben. Elektroneurographie (ENG) Die Elektronneurographie ist eine Untersuchung der Nervenleitungen. Es kann damit die Geschwindigkeit gemessen werden, mit der periphere Nerven elektrische Signale weiterleiten. Zum anderen kann auch die Übertragung der elektrischen Nervenreizung auf den entsprechenden Muskel gemessen werden. Die Elektroneurographie findet bei Erkrankungen der peripheren Nerven ihre Anwendung. Elektromyographie (EMG) Im EMG wird die elektrische Aktivität im Muskel gemessen. In der Regel erfolgt dies mit Hilfe einer dünnen Nadelelektrode. Die Elektromyographie findet bei Erkrankungen der peripheren Nerven ihre Anwendung. Doppler- und Duplexsonographie Ultraschallverfahren, das sowohl ein zweidimensionales Bild als auch eine Darstellung des Blutflusses in der betroffenen Gefäßregion liefert. Krankhafte Befunde der Gefäße können somit sowohl direkt als auch über den veränderten Blutfluss dargestellt werden. Dabei können Einengungen oder Verschlüsse der Gefäße zuverlässig nachgewiesen werden. Bedeutung hat dies insbesondere in der Diagnostik des Schlaganfalles mit Darstellung der Hals- und Hirngefäße sowie bei Durchblutungsstörungen der Beine. Auch Thrombosen im Bereich der Beinvenen können zuverlässig dargestellt werden. Schlaflabor Im Schlaflabor können polysomnographische Aufzeichnungen zur Diagnostik von Schlafstörungen, insbesondere Schlaf-Apnoe-Syndromen, Restless-legs Snydrom und Tagesmüdigkeit erfolgen. Damit können die verschiedenen Ursachen von Schlafstörungen näher eingegrenzt werden und eine spezielle Behandlung durchgeführt werden. Patienten mit obstruktivem Schlaf-Apnoe-Syndrom können auf eine Behandlung mit einem CPAP-Gerät eingestellt werden. Dazu stehen drei Schlaflaborplätze zur videoüberwachten Polysomnographie sowie zwei Poly-MESAM-Geräte zur Verfügung.
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Stroke Unit Schlaganfälle entstehen entweder durch eine Mangeldurchblutung, weil ein zum Gehirn führendes Gefäß plötzlich eingeengt oder verschlossen ist (Hirninfarkt) oder durch eine Blutung in das Gewebe durch den Riss eines Blutgefäßes. In Deutschland erleiden jährlich ca. 250000 Menschen einen Schlaganfall. Die ersten Stunden der Behandlung sind entscheidend. Die Behandlung muss möglichst frühzeitig erfolgen und umfassend sein. Um optimale Behandlungsstrukturen sicherzustellen, wurden Spezialstationen für Schlaganfallpatienten, so genannte Stroke Units, eingerichtet. Unsere Stroke Unit besteht seit 1999, sie war die erste zertifizierte Stroke Unit im Land Brandenburg und wurde im September 2005 rezertifiziert. Ein speziell geschultes Team aus Ärzten, Pflegern und Therapeuten kümmert sich intensiv um die Patienten. Es erfolgt eine intensive Überwachung mit Monitoren. Es stehen alle modernen bildgebenden Verfahren zur Verfügung, insbesondere die Kernspintomographie mit diffusions- und perfusionsgewichteten Bildern, eine Computertomographie, eine Angiographie sowie Doppler-/farbkodierte Duplexsonographie. Die Behandlung orientiert sich an den bestehenden Leitlinien zur Schlaganfallbehandlung und schließt auch rekanalisierende Verfahren ein.
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Sämtliche neurologische Krankheitsbilder werden behandelt. Neben der Initialen umfassenden Diagnostik werden im Rahmen der stationären Behandlung entsprechende Therapieverfahren eingeleitet.
Leistungsspektrum der Neurologischen Intensivstation
Die 1999 neu errichtete Intensivstation und Stroke Unit umfasst 8 Betten und steht sowohl unter neurologischer wie auch internistischer Leitung. Das Spektrum der behandelten Krankheitsbilder beinhaltet neben der gesamten Bandbreite der neurologischen Intensivmedizin (potentiell lebensbedrohliche Erkrankungen wie intracerebrale Blutungen, raumfordernde Hirninfarkte, neuromuskuläre bzw. myogene Erkrankungen, entzündliche Hirnerkrankungen, Delirbehandlung) und der Akutbehandlung von Schlaganfällen einschließlich der Durchführung systemischer und lokaler Lysen die gesamte Bandbreite der konservativen Intensivmedizin (wie Herzinfarkt, Lungenembolien, gastrointestinale Blutungen, Leberversagen, Nierenversagen, Pneumonien, ARDS etc.) sowie aufgrund einer mehrjährigen engen überregionalen Zusammenarbeit mit verschiedenen Herzzentren die auch unmittelbare postoperative Übernahme neurologisch auffälliger beatmeter Patienten zur weiteren Diagnostik und Therapie. Alle Bettenplätze sind mit modernster Medizintechnik ausgestattet, die rund um die Uhr eine optimale Überwachung der Patienten erlaubt. Es bestehen 8 Beatmungsplätze. Tracheobougien werden im Haus durch die Ärzte der Intensivstation durchgeführt (im Jahr 2005…34 Tracheobougien, in den ersten 10 Monaten des Jahres 2006…37 Tracheobougien). Das Leistungsspektrum der Intensivstation umfasst das gesamte invasive hämodynamische Monitoring (arterielles Blutdruckmonitoring, ZVD, PiCCO, VOLEF mittels PAK), die Durchführung extrakorporaler Nierenersatzverfahren (CVVHDF) mittels 3 vorhandener Dialysegeräte einschließlich Citratdialyse, die Anlage passagerer transvenöser Schrittmacher, die Durchführung von Pleura- und Perikardpunktionen sowie die Anlage von Thoraxdrainagen, außerdem Bronchoskopien, eine inhalative Iloprost-Therapie, atmungsunterstützende Maßnahmen bei nicht intubierten Patienen (CPAP- bzw. BIPAP-Maske), ein Langzeit-Neuromonitoring (EEG), die Anlage von PEG- und von Duodenalsondensowie neben notfallmäßiger auch die elektive Durchführung medikamentöser und elektrischer Kardioversionen bei internistischen und neurologischen Patienten. Zusätzlich werden sowohl für neurologische Patienten (Multiple Sklerose) wie auch für neuro-intensivmedizinische Patienten (z.B. GBS, myasthene Krise) Plasmaseparationen durchgeführt. In der Klinik sind sämtliche gängige diagnostische Möglichkeiten vorhanden wie MRT inclusive Beatmungs-MRT, CT und Angiographie. Bettseitig sind die transthorakale und transoesophageale Echokardiographie, Notfallgastroskopie, Bronchoskopie und die Ultraschalldiagnostik von Gefäßen, Abdomen und Thorax möglich.
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Chefarzt: Dr. med. Jürgen FaissLeitender Oberarzt: Marco PetrickOberärzte: Dr. med. Peter Kern, Steffen Kirsch
Fachärzte für Neurologie
Assistenzärzte
Fachschwestern und Schwestern
Diplompsychologen
Logopädin
Sozialarbeiter
Beschäftigungstherapeuten
Physiotherapeuten |
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Durch Ihre Aufnahme in die Klinik können sich für Sie eine Reihe von Problemen ergeben, z.B. wie hilfsbedürftige Familienangehörige versorgt werden, oder auch wie und wo es nach Ihrer Entlassung aus dem Krankenhaus für Sie weitergehen soll. In solchen Situationen, wenn etwa gesetzliche Hilfe zu beantragen oder andere behördliche Angelegenheiten zu regeln sind, bieten wir Ihnen die Beratung durch einen Mitarbeiter/in des Sozialdienstes an. Wenden Sie sich im Bedarfsfall bitte an Ihre Stationsschwester.
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