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Stadtroda (OTZ/M.S.). Von der Arbeitskräfte- über die Parkplatz-situation bis zur Staub-belästigung wurde eine Reihe von Einwohner-fragen von den Verant-wortlichen des Fach-klinikums beantwortet. Im Zusammenhang mit den Um- und Neubau-plänen, auch der neuen Forensik, seien weitere Neueinstellungen ge-plant, informierte Klinik-chef Volker Thesing auf eine Anfrage. Die Aus-schreibungen würden der Arbeitsagentur über-geben. Ein vormals geplantes Bad, das auch für die Einwohner zugänglich sein sollte, musste den Sicherheitsauflagen des Justizministeriums wei-chen, so die Antwort auf eine weitere Frage, zu den Belästigungen in Ver- |
bindung mit der Bau-stelle wurde informiert, dass die Bauzeiten zwischen 9 und 19 Uhr angesetzt sind. Bis April/Mai solle das Fun-dament abgeschlossen sein. Der Rohbau gehe mit wesentlich weniger Staubbelästigung ein-her. Und man habe eine nicht unerhebliche Sum-me für regelmäßige Straßenreinigung eingeplant, hieß es weiter. Stichwort Parkplätze: Man halte derzeit knapp 200 Flächen auf dem Standort vor, weitere sollen mit einem Park-haus (Leichtständer-bau) auf dem Gelände des ehemaligen Birken-hofes hinzukommen. Die Finanzierung sei aber dafür noch nicht geklärt. An der Musik-schule entstünden die gleiche Anzahl Park-plätze wie zuvor. Die derzeit provisorischen |
Flächen dürften aber nicht, wie eine Be-sucherin beklagte, von Baufahrzeugen verstellt werden. Man werde sich diesbezüglich mit der Baufirma verständigen. Kindergartengebäude: Das Klinikum habe einen Mietvertrag mit der AWO zur Nutzung des klinikeigenen Gebäudes für den Kindergarten Pfiffikus. Dieser werde nicht angetastet. Das Klinikum werde sich nicht von den Stadt-werken abkoppeln und eigenen Strom und Heiz wärme erzeugen, konnte man den Bedenken eines Bürger entgegen-halten, der für die „Restnutzer" dann eine finanzielle Mehrbelast-ung befürchtete. Aller-dings habe man eine solche Möglichkeit ge-prüft, sagte Volker Thesing. Doch lasse das Gelände kein ent- |
sprechendes Gebäude zu. Dagegen stehe auch die Satzung der Stadt zum Anschlusszwang. Aufgrund von Sicher-heitsbestimmungen habe das Laborge-bäude nicht erhalten werden können. Dies hatte eine Einwohnerin bedauert. Die Holz-veranda aber werde wieder verwendet, wo genau, darüber „streiten sich noch die Geister", so Thesing. Das Labor wird derzeit neu gebaut. In das Gebäude, das im Frühjahr 2006 fertig sein soll, zieht das Kranken-hausarchiv mit ein. Die zweite Straße zur Umgehimg des Maßre-gelvollzuges mit Anbind-ung an den Breiten Weg solle Anfang 2006 fertig sein. Die Felsenkeller-hohle werde künftig nur noch für Fußgänger und Radfahrer frei sein. |