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AA vom 25.07.2007

Asklepios Fachklinik: Neuer Geschäftsführer

Björn Pestinger löst Jens Betker ab
Stadtroda (AA/piek). Björn Pestinger ist seit letzter Woche neuer Geschäftsführer im Stadtrodaer Fachklinikum Stadtroda. Er löst Jens Betker ab. Der wech­selt nach gut einem Jahr von Thüringen nach Niedersachsen und übernimmt dort die Ge­schäftsführung der von Askle­pios neu akquirierten Kranken­häuser.
Pestinger ist 31 Jahre alt. Er stammt aus Norddeutschland. Zuletzt war er Assistent des Ge­schäftsführers in der Asklepios Klinik Bad Oldesloe. Er leitete die Geschäfte eines Medizini­schen Versorgungszentrums in Schleswig-Holstein. „Ich habe in Stadtroda ein intaktes Team vor­gefunden. Ich baue auf die enge und konstruktive Zusammen­arbeit mit den über 575 Mitarbei­tern an den Stadtorten Stadt­roda, Pößneck und Gera", mein­te Pestinger gegenüber dem All­gemeinen Anzeiger. Unter seinem Vorgänger Betker wurde das Medizinische Versor­gungszentrum in Pößneck eröff­net und Kinder- und Jugendpsychiatrische Tagesklinik in Gera in Betrieb genommen. Das Asklepios Fachklinikum Stadtroda befindet sich seit Janu­ar 2002 in Trägerschaft der As­klepios Fachklinikum

pestinger

Stadtroda GmbH. Als Fachklinikum für Psychiatrie und Neurologie mit regionalen und überregionalen Versorgungsauftrag verfügt es über 386 Betten sowie zwei Tageskliniken und drei Institutsambulanzen.




Eine der angenehmen Aufgaben gleich zu Beginn seiner Amtszeit für den neuen Geschäftsführer Björn Pestinger: Neun Auszubildende haben letzte Woche im Asklepios Fachklinikum Stadtroda ihre Verträge für eine dreijährige Lehre in den Bereichen Krankenpflege und Verwaltung unterschrieben. Vor dem feierlichen Akt stellten sich die sechs Mädchen und drei Jungen zusammen mit dem Geschäftsführer und Mitgliedern der Verwaltungsleitung zu einem Foto auf. Foto: piek
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OTZ vom 19.07.2007

Fliegender Wechsel auf Geschäftsführerposten

Asklepios: Björn Pestinger übernimmt

Von OTZ-Redakteur
Axel Ukena

Stadtroda. Nur knapp 15 Mo­nate wirkte Jens Betker als Ge­schäftsführer des Asklepios Klinikums Stadtroda. Jetzt rufen ihn andere Aufgaben innerhalb des Unternehmens, und die sind mit einem Wechsel nach Nord­deutschland verbunden.
Jens Betker wird künftig die beiden niedersächsischen Klini­ken Göttingen und Tiefenbrunn leiten, erläutert Volker Thesing, Regionalge­schäftsführer im Fachgebiet Psychiatrie bei Asklepios, die Ver­änderung.
„Wir haben in jüngster Vergan­genheit weitere Krankenhäuser übernommen", zählt Thesing Standorte in Brandenburg, Lübben und Teupitz (alle 2006) auf. Göttingen und Tiefenbrunn stehen vor der Übernahme aus Landesträger­schaft. Dazu ka­men noch symp­tomatische Einrichtungen in Schwedt und Nordhessen.
„Jens Betker ist mit der Leitung beider Häuser beauftragt. Auf ihn wartet eine neue Aufgabe", so der Geschäftsführer, Betker selbst sieht den Wech­sel mit einem lachenden und weinenden Auge. Zum einen ist er nun näher an seinem Heimat­ort Göttingen, zum anderen „muss ich erst einmal die Herz­lichkeit, die Freundlichkeit und die Professionalität suchen, die ich hier im Haus vorfand. Ich hat­te ein sehr intaktes Team und nur so war es möglich, alle Aufgaben erfolgreich umzusetzen."
Jens Betker denkt dabei an die Eröffnung zweier psychiatrischer Tageskliniken in Pößneck und Gera, womit man dem Hauptan­liegen, der Bildung von Satelli­ten im Versorgungsraum, einen Schritt näher kam. In seine kurze Stadtrodaer Zeit fallen weitere entscheidende Ereignisse, so der Spatenstich zum Neubau des Maßregelvollzuges und die Un­terzeichnung des Haustarifver­trages mit verdi.
In Göttingen und Tiefenbrunn wird er nun zwei Häuser mit rund 600 Betten übernehmen, aller­dings ohne neu­rologische Abtei­lung.
Björn Pestin­ger ist seit 1. Juli Nachfolger für Jens Betker. Ges­tern wurde er in einer kleinen Feierstunde offi­ziell in sein Amt eingeführt. Zuge­gen waren da Landrat Andreas Heller, Landtags­abgeordneter Wolfgang Fied­ler, Bürgermeis­ter Harald Kra­mer (alle CDU) sowie aus dem Sozialministeri­um Sigrun Bever.
Björn Pestin­ger ist 31 Jahre, gelernter Wirt­schaftsprüfer und seit vier Jahren im Unternehmen beschäftigt. Bislang war er in Bad Oldesloe tätig. Bis Jahresende wollen er und seine Frau - beide erwarten demnächst Nachwuchs - in die Region ziehen.
Die ersten Tage machte er sich mit den Mitarbeitern und den Strukturen des Hauses vertraut, um möglichst schnell den weite­ren auch investiven Fortgang der Klinikgestaltung zu begleiten.
TLZ vom 19.07.2007

Asklepios klar auf Wachstumskurs

Mit dem Aufschwung dreht sich das Personalkarussell

Von Bruno Skirl

Stadtroda. (tlz) Der Wechsel in der Geschäfts-führung des Asklepios Fachklinikums war bereits am 1. Juli erfolgt. Ges­tern nun ist Björn Pestinger im neuen Amt begrüßt und sein Vorgänger Jens Betker daraus verabschiedet worden. Zu den Gästen der Feierstun­de gehörten Dr. Sigrun Bever vom Erfurter Fachministerium, Landrat Andreas Heller, Landtags-abgeordneter Wolfgang Fiedler und Stadtrodas Bürgermeister Harald Kramer.
Für den Asklepios Konzern sehr erfreuliche Gründe haben dazu geführt, dass Jens Betker (35) nach gut einjähriger Tätigkeit als Verwaltungschef Stadtroda wieder verlässt. Regional-geschäftsführer Volker Thesing - bekanntlich Betkers Vorgänger in Stadtro­da - verwies auf das „nicht unbedeutende Wachstum" mit der Übernahme von fünf Klini-ken innerhalb der letzten zwei Jahre. Nach drei Kli­niken in Brandenburg hat Asklepios in diesem Jahr zwei

 

psvchiatrische  Landes-kliniken in Niedersachen übernommen. Sie werden derzeit per Geschäfts-besorgungsvertrag geführt und demnächst ins Eigentum von Asklepios übergehen. Betrieben werden die beiden Fach-kliniken in Göttingen uud Tiefenbrunn mit insgesamt mehr als 600 Betten von der Asklepios Psvchiatrie Niedersachen GmbH. Deren Geschäftsführer ist Jens Betker.
Der 31-jährige Wirtschafts-prüfer Björn Pestinger - er stammt aus dem Raum Hannover, ist verheiratet und Askle­pios in Bad Oldesloe ver­dient. Weil es im Konzern ei­nen Pool gut ausgebildeter Nachwuchs-Führungskräfte gebe, habe man kein Problem gehabt, innerhalb kurzer Zeit die Leitungsposten zu beset­zen, sagte Thesing. „Ist die Entscheidung über den Trä­gerwechsel gefallen, dann wollen die Länder rasch Taten sehen." In einer ganzen Reihe von Bundesländern ha­be es in den letzten Jahren ei­ne starke Privatisierungwelle gegeben.
In anderen Ländern wie Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg werde aufgrund anderer Strukturen das Thema offenbar nicht dis­kutiert, sagte Thesing.
Der Wechsel in der Ge­schäftsführung ändert nichts an der „klaren Zielstellung von Asklepios, übernommene Kliniken baulich und fachlich zu entwickeln, leistungsfähig und attraktiv zu machen", un­terstrich Thesing. Dabei sei es eine der wichtigen Aufgaben, mit der psychiatrischen Ver­sorgung „in die Fläche zu ge­hen". Zu den in der „Betker-Ära" eröffneten Einrichtun­gen in Pößneck und Gera wer­de sich demnächst eine dritte Tagesklinik in Ostthüringen gesellen. „Wir warten auf das Signal vom Land", sagte Björn Pestinger. Zu seinen gu­ten Startbedingungen in Stadtroda gehört, dass auch große Investitionen wie der Maßregelvollzug planmäßig laufen