Von OTZ-Redakteur Axel Ukena Stadtroda. Ein kleines Theaterstück hielt gestern im Felsenkellersaal des Asklepios Klinikums so manchem Schüler von Regelschule und Gymnasium den Spiegel vor Augen. Adi und Posi vom Weimarer Präventivtheater nahmen die Ernährungweisen aufs Korn. Adi lümmelte viel lieber vorm Fernseher, stopfte sich mit allen möglichen Chips und Pommes voll und schwärmte von Mangoeis mit Sahne. Posi hingegen steppte und tanzte, was das Zeug hielt. Auf spielerische Weise gewannen die meist Achtklässler so einen Einblick, wie man sich ernähren, oder besser nicht ernähren soll. Um gesunde Ernährung und ausreichende Bewegung drehte sich gestern am Klinikum der erste Präventionstag, welchen die Einrichtung und Schulen gleichermaßen vorbereiteten. Einführenden Worten folgten praktische Tipps bei selbst zubereiteten Speisen, |
wobei auch hier immer wieder auf Ernährungsunterschiede hingewiesen wurde. "Es ist schon ein Unterschied, ob Müslis selber zubereitet werden, Säfte oder Eistee eigens gepresst bzw. gekocht werden", umreißt Pressesprecherin Cornelia Kabis das Anliegen. Bereits im Frühjahr ist das Klinikum auf die Schulen zugegangen. Statt einer geplanten Aktion zum Thema Drogen und Sucht stellten die Schulen lieber Magersucht und Fettleibigkeit heraus. Die Asklepios-eigene Dr. Broermann-Stiftung unterstützt die Gesundheitsprävention an Schulen aktiv durch Projektarbeit, um Themen zu sensibilisieren und Fehlverhalten zu vermeiden. In Stadtroda wurde gestern ein Anfang gemacht. Bis zum Nachmittag konnten die Schüler Informationen gewinnen, verschiedene Sachen kosten, sich aber auch selbst sportlich betätigen bei Rückenschule, Gymnastik oder im Schwimmbecken. Nächstes Jahr ist die zweite Auflage geplant, dann zum Thema Sucht.
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