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Von OTZ-Redakteurin Carola Frindert
Stadtroda. Ein Laptop und ein Beamer wurden am Donnerstagabend im Feuerwehrhaus Stadtroda ausgepackt. Nicht nur Kameraden, die sich im Feuerwehrverein engagieren, waren dabei. Auch Jens Betker, Geschäftsführer des Asklepios-Fachklinikums, sowie Denise Dähnert und Tino Philippbaar vom Sanitätshaus Philmed im Jenaer Burgaupark nahmen die neue Technik in Augenschein. Insgesamt 1 800 Euro kosten die Geräte. Mit 1000 Euro hat sich das Klinikum und mit 250 Euro das Sanitätshaus an der Finanzierung beteiligt. „Beide Spender unterstützen die Feuerwehr nicht zum ersten Mal. Sie gehören zu unseren treuen Förderern. Wir haben sie eingeladen, um ihnen einmal persönlich Dank zu sagen", erklärt Michael Jäger das Anliegen. Damit wende man sich symbolisch an alle, die ein Herz für die Freiwillige Feuerwehr haben und das mit Sachleistungen und
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Spenden beweisen, sagt der junge Kamerad, der sich neben seinem Engagement für die Kleiderkammer der Einsatzabteilung auch die Sponsorenarbeit auf die Fahnen geschrieben hat. Dankbar sei man für jede Zuwendung. Auch kleine Summen helfen weiter, schließlich arbeite man ehren amtlich. Die Geräte werden für Schulungszwecke eingesetzt. Da laufe viel im Gerätehaus, nicht nur bei der regelmäßigen Theorieausbildung der eigenen Leute. Auch für die Kreisausbildung trage die Stützpunktfeuerwehr Stadtroda Verantwortung. „Nun können wir das alte Polylux-Gerät endlich zur Seite stellen", freut sich Michael Jäger, dass man den Referenten und Ausbildern künftig bessere Bedingungen bieten kann. „Man könnte selbst ja auch mal in eine Situation geraten, in der man die Hilfe der Feuerwehr braucht", sieht Denise Dähnert die Spende gut angelegt. Aus der Zusammenarbeit mit zahlreichen Pflegediensten |
der Wohlfahrtsverbände wisse man, was ehrenamtliches Wirken für Mitmenschen bedeute, sieht die Spenderin Parallelen zur Feuerwehrarbeit. Für Asklepios sei die Unterstützung der Feuerwehr ein wichtiges Anliegen, zollte Jens Betker den Kameraden große Anerkennung. Als Nachbar, dienstlich in der Klinik und privat in der Rosa-Luxemburg-Straße, entgehe ihm nicht, wie oft alarmiert wird und die Kameraden raus müssen. Die Klinik sei ja selbst „ein guter Kunde", verwies er auf rund 500 Brandmelder im Objekt. Dass die sensibel reagieren und auch manchen Fehlalarm auslösen, mache beiden Seiten Sorgen, war man sich einig. Doch im Ernstfall wisse man zuverlässige Helfer in der Nähe und darauf käme es an, erzählt Jens Betker, dass er 24 Jahre Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr seines Heimatortes ist und Erfahrung im aktiven Dienst habe.
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