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OTZ vom 09.06.2007

Berufsbilder der Zukunft auch im Klinikum

Asklepios richtet Schülerwettbewerb aus

Hermsdorf (OTZ/Frindert). „Der Creativ-Wettbewerb soll keine Eintagsfliege bleiben, son­dern nächstes Jahr seine Fortset­zung finden", mit diesen Worten übergab Thomas Haustein, Ge­schäftsführer der Bau-Consult GmbH Hermsdorf, im Juli 2005 den symbolischen Staffelstab für einen Schülerwettbewerb an Dr. Bärbel Voigtsberger, die Geschäftsführerin des Hermsdorfer Institutes für Technische Kera­mik e.V. (HITK). Ort des Gesche­hens war damals die Feier zum 15-jährigen Firmenjubiläum, das Bau-Consult gemeinsam mit der Firma Poßögel feierte. Aus die­sem Anlass hatten die beiden Fir­men einen Schülerwettbewerb initiiert, der Heranwachsende an die heimische Wirtschaft heran­führen sollte.
Mit der Preisverleihung ging am Donnerstag die zweite Etappe zu Ende (OTZ berichtete ges­tern), mit einem deutlichen Qua­litätsschub. Ging es beim ersten mal darum, dass Kinder und Ju­gendliche entdecken, was heimi­sche Firmen im heimischen Ter­ritorium seit der Wende geschaf­fen haben, also mehr um
eine heimatkundliche Bestandsauf­nahme, war die Herausforderung an die Schüler diesmal, Chancen für die eigene berufliche Zukunft aufzutun. Und dies möglichst so, dass Altersgenossen davon profi­tieren können. Da waren Ideen und neue Denkweisen gefragt. Was nur wenige Wettbewerbs­teilnehmer erbrachten, wie Dr. Bärbel Voigtsberger bei der Vor­stellung der Siegerarbeiten mehr­fach betonte.
Sie gab das Zepter für den Schülerwettbewerb an das As-klepios-Fachklinikum Stadtroda, vertreten durch den Leitenden Chefarzt Dr. Udo Polzer und den Geschäftsführer Jens Betker, wei­ter. So rücken also medizinische Berufe in den Blickpunkt. Aber nicht nur, wie Jens Betker auf­zeigte. Im Klinikum, einem der größten Arbeitgeber der Region, seien nicht nur Ärzte und Kran­kenschwestern sowie Pfleger und Therapeuten, sondern auch Facharbeiter verschiedener Be­rufsgruppen, Ingenieure, Pädago­gen, Psychologen und sogar Ju­risten tätig, machte Betker Lust auf Erkundung des „Gesund­heitsberufsmarktes" .
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