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Hermsdorf (OTZ/Frindert). „Der Creativ-Wettbewerb soll keine Eintagsfliege bleiben, sondern nächstes Jahr seine Fortsetzung finden", mit diesen Worten übergab Thomas Haustein, Geschäftsführer der Bau-Consult GmbH Hermsdorf, im Juli 2005 den symbolischen Staffelstab für einen Schülerwettbewerb an Dr. Bärbel Voigtsberger, die Geschäftsführerin des Hermsdorfer Institutes für Technische Keramik e.V. (HITK). Ort des Geschehens war damals die Feier zum 15-jährigen Firmenjubiläum, das Bau-Consult gemeinsam mit der Firma Poßögel feierte. Aus diesem Anlass hatten die beiden Firmen einen Schülerwettbewerb initiiert, der Heranwachsende an die heimische Wirtschaft heranführen sollte. Mit der Preisverleihung ging am Donnerstag die zweite Etappe zu Ende (OTZ berichtete gestern), mit einem deutlichen Qualitätsschub. Ging es beim ersten mal darum, dass Kinder und Jugendliche entdecken, was heimische Firmen im heimischen Territorium seit der Wende geschaffen haben, also mehr um |
eine heimatkundliche Bestandsaufnahme, war die Herausforderung an die Schüler diesmal, Chancen für die eigene berufliche Zukunft aufzutun. Und dies möglichst so, dass Altersgenossen davon profitieren können. Da waren Ideen und neue Denkweisen gefragt. Was nur wenige Wettbewerbsteilnehmer erbrachten, wie Dr. Bärbel Voigtsberger bei der Vorstellung der Siegerarbeiten mehrfach betonte. Sie gab das Zepter für den Schülerwettbewerb an das As-klepios-Fachklinikum Stadtroda, vertreten durch den Leitenden Chefarzt Dr. Udo Polzer und den Geschäftsführer Jens Betker, weiter. So rücken also medizinische Berufe in den Blickpunkt. Aber nicht nur, wie Jens Betker aufzeigte. Im Klinikum, einem der größten Arbeitgeber der Region, seien nicht nur Ärzte und Krankenschwestern sowie Pfleger und Therapeuten, sondern auch Facharbeiter verschiedener Berufsgruppen, Ingenieure, Pädagogen, Psychologen und sogar Juristen tätig, machte Betker Lust auf Erkundung des „Gesundheitsberufsmarktes" . |