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Wechsel in der Geschäftsführung
 
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Noch-Geschäftsführer Volker Thesing bekommt aus den Händen von Verwaltungsdirektorin Petra Sprengler die Krankenhaus-verdienstmedallie in Gold überreicht.

Fotos: Kaiser

Geschäftsführer Volker Thesing überreicht seinem Nachfolger Jens Betker den General-schlüssel.

Von links nach rechts: Ärtzlicher Direktor Dr. Udo Polzer, Geschäfts-führer Volker Thesing, Vorstands-vorsitzender Dr. Dr. Siebert, Verwal-tungsdirektorin Petra Sprengler, neuer Geschäftsführer Jens Betker und Pflegedienstleiterin Marie-Louise Windorf.

Der Aufbauhelfer zieht jetzt weiter (OTZ vom 31.03.06)
Asklepios-Geschäftsführer Volker Thesing wechselt von Stadtroda nach Brandenburg - Jens Betker ist Nachfolger

Von OTZ-Redakteur
Axel Ukena
Stadtroda.
Scheiden tut weh. Im Falle des Wechsels von Volker Thesing vom Geschäfts-führersessel des Asklepios-Klinikums Stadtroda auf den Posten des Geschäftsführers bei den Kliniken in Branden-burg ist das nicht anders.
Gestern wurde der Aufbauhelfer im Jahr vier seit der Privatisierung des Stadtrodaer Krankenhauses feierlich verabschiedet. Das in einer Zeit, wo viele Dinge auf den Weg gebracht sind - was den Bau neuer Kliniksbereiche anbelangt, aber auch neuer medizinischer Versorgung - und wo noch vieles weitere, u.a. Maßregelvollzugsneubau, ansteht.
„Trotz des Wechsels werde ich weiter nach Stadtroda schauen, nicht nur als zuständiger Regionalgeschäftsführer im Psychiatriebereich. Ich möchte gern noch den Abschluss des Tarifvertrages begleiten, das liegt mir sehr am Herzen", so Volker Thesing.
Mit der Übernahme der Klini-ken in Brandenburg, Teupitz und Lübben wird ein neuer Geschäftsführer benötigt. Volker Thesing, seit 13 Jahren im Unternehmen, ist dafür erste Wahl.Volker Thesing erinnert gegenüber OTZ nicht nur an die baulichen Erfolge, sondern auch an neue Projekte. Der Maßregelvollzug ist eines davon, aber auch die geschützte Station der Kinder-

 

und Jugendpsychiatrie, im Erwachsenenbereich die Mutter-Kind-Betreuung, das Schlaflabor oder die Gedächtnissprechstunde. Hervorheben will er auch die KTQ-Zertifizierung, welcher sich die Klinik als erste stellte - eine echte Herausforderung. Schlüsselübernahme: Jens Betker (I.) löst Volker Thesing ab.
„Das sind alles Dinge, die man außen nicht so wahrnimmt wie die Neubauten", verweist er auch auf die Tagesklinik in Pößneck, welche ab 1. Mai installiert wird.
Asklepios-Vorstandsvorsitzender Dr. Dr. Martin Siebert verwies auf Stadtroda als „Standort mit dynamischer Sprache". Er stellte mit Jens Betker den Nachfolger vor. Er wird gemeinsam mit Petra Sprengler, welche als 
Prokuristin das Duo vervollständigt, künftig die Klinikgeschicke führen.
Die Zusammenarbeit sei von gegenseitigem Respekt und Achtung geprägt, egal um wen es sich handelte, würdigte der Ärztliche Direktor Dr. Udo Polzer das Wirken Volker Thesings in Stadtroda. Für Sorgen und Probleme im Krankenhaus bestand immer ein offenes Ohr, außerdem wurden darüber hinaus auch Projekte gefördert wie die Theatergruppe.
 „Es fällt uns schwer, Sie ziehen zu lassen", sprach Polzer im Namen aller anwesenden Ärzte, Schwestern und dem medizi-nisch-technischen Personal.
Vor vier Jahren stürzte viel Neues auf die Mitarbeiter des heutigen Klinikums ein, erinnerte Petra Sprengler an eine aufreibende Zeit. „Wir werden jetzt vor allem   von   Ihrem   Erfahrungsschatz profitieren, insbesondere bei der weiteren Problembewältigung wie sie sich in der Gesundheitsreform abzeichnet."
Volker Thesing dankte für soviel Anerkennung. „Angesichts der Geschichte des Hauses müssen wir nicht patetisch werden", blickt er auf eine schöne Zeit. „Sie waren eine tolle Mannschaft mit viel Kreativiät, aber auch mit nötiger Kritik. Dass hat uns gemeinsam voran gebracht." Besonders der Personalanstieg auf jetzt 541 Mitarbeiter freut ihn.
„Wir haben bei uns lange über Emanzipation geredet, hier habe ich sie vorgefunden mit hoch qualifizierten Mitarbeiterinnen, die mich sehr unterstützt haben", bezog er sich auf die Verwaltung. Volker Thesing wünschte seinem Nachfolger Jens Betker viel Glück im neuen Amt und bei der Umsetzung der baulichen Vorhaben

Vorgestellt: Neuer Asklepios-Geschäftsführer Jens Betker
Ein Hanseate in Stadtroda (AA vom 12.04.2006)

AA/piek. Was haben der Hamburger Sportverein und die Freiwillige Feuerwehr Göttingen mit dem neuen Geschäftsführer des Asklepios Fachklinikums Stadtroda zu tun? Ganz einfach! Der 34 Jahre alte Jens Betker kommt aus Norddeutschland. Seit frühester Jugend ist er HSV-Fan. „Ich habe die großen Jahre des HSV Ende der 70er, Anfang der 80er live im Volksparkstadion miterlebt." Betker spielte auch selbst Fußball, als Verteidiger bei Göttingen 05. Später wechselte er zu den Leichtathleten. Und dann ist er seit 24 Jahren aktives Mitglied bei der Freiwilligen Feuerwehr Göttingen-Holtensen. Er hat es bis zum Hauptfeuerwehrmann geschafft. Im Feuerwehrverein gehört er dem Vorstand an. Seit dem 1. April ist Jens Betker im idyllisch gelegenen Stadtroda gelandet. Es ging alles sehr schnell. 14 Tage vorher ahnte er noch nichts von seinem neuen Tätigkeitsfeld. Stadtroda kannte er bereits. Als Geschäftsführer der Textilversorgung in Gesundheitsbetrieben (Texig) GmbH, dahinter verbirgt sich die modernste Krankenhauswäscherei Europas mit Sitz in Hamburg-Nord, weilte er Anfang des Jahres zu Gesprächen in Stadtroda.
„Damals hätte ich nicht gedacht, dass ich ein viertel Jahr später hier heimisch werde." So ganz heimisch geworden ist er (noch) nicht. Vorübergehend lebt er über dem Felsenkeller, bis seine Familie mit Ehefrau Tanja und den beiden Kindern Svea (3) und Jarne (1) aus Göttingen nachkommen. In der Rosa-Luxemburg-Straße werden die Betkers Ende April eine umgebaute Vier-Raum-Wohnung beziehen. Dass er mit gerade mal 34 Jahren schon zum Geschäftsführer eines großen Unternehmens mit immerhin 550 Beschäftigten bestellt wurde, macht ihn schon ein wenig stolz. „Die Vorstandsetage wird sich bei dieser Entscheidung schon was gedacht haben." Dass sein Vorgänger Volker Thesing einige Jahre älter ist als er, sieht er mit typisch nordischer Gelassenheit. Nach einer kurzen Pause sagt er mit einem verschmitzten Lächeln: „Na ja, er ist ja auch schon einige Jahre hier gewesen." Betker muss ein fähiger Mann sein. Von Beruf ist er Rechtsanwalt. Er war unter anderem bei Daimler-Chrysler beschäftigt. Vor drei Jahren wechselte er zu Asklepios. Besser gesagt, er wurde von der Unter-nehmensgruppe abgeworben.
Seine ersten Stationen waren Seesen im Harz, dann als Prokurist in der Klinik Pasewalk in Mecklenburg-Vorpommem. 2005 ging er nach Hamburg, wo er ab dem 1. Juli zusammen mit Ralf Maly die Führung der ausgegründeten Asklepios-Tochter Texig übernahm.
Seine neue Heimat Stadtroda beschreibt er mit dem Wort: hübsch.
„Was ich bisher gesehen und gehört habe, gefällt mir." Vor allem die schönen Wohnungen haben es ihm angetan. „So was habe ich in Pasewalk kaum gesehen." Der Geschäftsführer Jens Betker bezeichnet sich als teamfähig, stets mit einem offenen Ohr für die Mitarbeiter. Seine ersten Ziele als Geschäftsführer sind klar umrissen: Die Tarifverträge stehen vor dem Abschluss und dann wird er am 1. Mai die Tagesklinik Pößneck mitgründen. Als neuer Chef des Stadtrodaer Fachklinikums hofft er auf eine gute Zusammenarbeit mit der Belegschaft und auf Erfolge, bei den bevorstehenden Projekten.
Als Privatperson wünscht er sich, dass er sich schnell in Stadtroda einlebt. Und als Fußballfan? Dass Deutschland vielleicht Weltmeister wird! Doch das ist wohl ein frommer Wunsch, eher wird der HSV Deutscher Meister vor den Bayern. Da geht vielleicht noch was!"

Wechsel der Geschäftsführung im Asklepios Fachklinikum (Stadtrodaer Zeitung April 2006)

Im Rahmen einer Feierstunde im Felsenkellersaal erfolgte am 30. April 2006 der Wechsel des Geschäftsführers im Asklepios Fachklinikum Stadtroda.
Seit der Privatisierung des Krankenhauses vor vier Jahren, hatte Volker Thesing das Klinikum geleitet, viele Dinge und neue Projekte auf den Weg gebracht.
Sein Engagement, sein Wirken und die gute Zusammenarbeit wurde vom Asklepios-Vorstandsvorsitzenden Dr. Dr. Martin Siebert genauso gewürdigt, wie von den Ärzten, Schwestern und dem medizinisch-technischen Personal des Klinikums. Der Ärztliche Direktor Dr. Udo Polzer und die Prokuristin Petra Sprenger brachten dies in ihren Worten zum Ausdruck.
Volker Thesing, der seit 13 Jahren im Unternehmen tätig ist, wird mit der Übernahme der Kliniken in Brandenburg, Teupitz und Lübben eine neue Geschäftsführung übernehmen.
Neuer Geschäftsführer ist Jens Betker. Er ist seit drei Jahren im Unternehmen beschäftigt.
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