|
Von OTZ-Redakteur Axel Ukena
Stadtroda. Sieben junge Frauen und Männer haben gestern in einer feierlichen Stunde ihre Ausbildungsverträge am Stadtrodaer Asklepios Fachklinikum erhalten. Sie werden in den kommenden drei Jahren als Gesundheits- und Krankenpfleger ausgebildet und haben darüber hinaus die Möglichkeit, nach Ausbildungs-ende im Klinikum zu arbeiten. Elke Jäger, stellvertretende Pflegedienstleiterin der Ein-richtung, und Personalleiterin Susanne Jakubzick begrüßten am frühen Nachmittag die jungen Leute und Eltern in einer Runde, erläuterten den weiteren Ausbildungsfortgang und machten sie mit arbeitsrechtlichen Vorgän-
|
gen, mit Lohn- und Urlaubsregelungen vertraut. Die theoretische Ausbildung erfolgt an der Medizinischen Fachschule in Jena, wo die sieben Azubis am 1. September immatrikuliert werden. Neben den Stationen im Klinikum in Stadtroda durchlaufen die Lehrlinge auch an der Jenaer Universitätsklinik weitere medizinische Stationen im praktischen Unterricht. Von Vorteil bei der Auswahl der Bewerber sei vor allem das Freiwillige soziale Jahr gewesen, machen Elke Jäger und Susanne Jakubzick darauf aufmerksam, dass sich hierbei die Ausbildungsbewerber selbst überprüfen können, ob der Beruf für sie geeignet sei. Zudem haben die Schülerinnen und Schüler bereits erste berufliche Erfahrun-
|
gen gesammelt und einen Einblick in das Klinikum erhalten. Dennoch heißt es ab 1. September fleißig zu lernen, denn der Ausbildungsvertrag ist zunächst an eine sechsmonatige Probezeit geknüpft. Von Vorteil ist zugleich, dass die Bewerber ausschließlich aus der Region stammen. Vier kommen aus Stadtroda, dazu je ein Bewerber aus Hermsdorf, Meusebach und Laasdorf. Das Asklepios Klinikum sieht in der Ausbildung seines künftigen Fachpersonals eine wichtige Bedeutung. Zudem wolle man Berufsanfängern der Region eine berufliche Perspektive geben. Zurzeit befinden sich 19 Auszubildende hier. Darüber hinaus wird für fünf weitere Schüler wieder ein Freiwilliges Soziales Jahr angeboten.
|