|
Gera-Lusan (OTZ/Fischer). „Was wird das für ein Bauwerk in der Werner-Petzold-Straße und wer soll der Nutzer des Gebäudes sein?", fragte André Rechenberger aus der Otto-Worms-Straße in unserer Redaktion an, weil im Buschfunk schon viele Varianten kursierten. Recherchen unserer Redaktion fahrten über das Stadtteilbüro nach Stadtroda ins Asklepios-Fachklinikum. Hier informierte uns Cornelia Kabis darüber, dass der Containerbau in der Werner-Petzold-Straße 19-21 - wo in diesem Jahr Elfgeschosser der Abrissbirne zum Opfer fielen - |
für eine Tagesklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie errichtet werde. In den nächsten Tagen würde ein entsprechendes Schild darauf verweisen, dass hier eine Außenstelle des Stadtrodaer Klinikums entsteht, die am 1. Dezember eröffnet werdern soll. Zum Konzept war zu erfahren, dass hier die ambulante Behandlung psychiatrisch gestörter Kinder erfolgt, die dann täglich zwischen der Familie und der Tagesklinik pendeln. Die Kinder im Vor- und Grundschulalter haben in der Klinik die Möglichkeit, sich in einem therapeutischen und |
pädagogischen Milieu zu stabilisieren, Konflikte zu bewältigen und soziale Kompetenz zu entwickeln. Vorteile der Tagesklinik sieht Chefarzt Dr. Bernd Lutter u.a. darin, dass keine Herausnahme des Kindes aus seinem gewohnten sozialen Umfeld erfolgt. „Kontakte zu Familie und Freunden können aufrechterhalten werden und die Eltern behalten ihre Verantwortung. Die Reintegration in das soziale Umfeld ist nach der Entlassung aus der Tagesklinik einfacher, als aus einer vollstationären Behandlung."
|