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Von OTZ-Redakteurin
Carola Frindert
Stadtroda. Die Jahreshauptver-sammlung an sich ist immer ein Höhepunkt im Leben der Frei-willigen Feuerwehr Stadtroda. Die sehr gut besuchte Veranstaltung am Samstag-abend war ebenfalls von vielen Höhepunkten geprägt. Nach Ehrungen, Beförderungen und Ernennungen sowie Dankesworten aus den eigenen und den Reihen der Gäste, und schließlich dem Besuch einer Abordnung der Partnerwehr aus Homburg / Ohm machten drei Programmpunkte besonders deutlich, wovon eine so schlag-kräftige, rein ehrenamtlich organisierte Truppe lebt, näm-lich von zuverlässigen Unter-stützern und von generationen-übergreifender Geschlossenheit in den eigenen Reihen. „Von der Löscheimerpflicht zur multifunktionalen Feuerwehr" heißt eine Seminarfacharbeit, die Jan Maetz an den Stadt-brandinspektor Uwe Koch übergab. Der Schüler des Pestalozzi-Gymnasiums Stadt-roda und seine Mitschüler Markus König und Christian Staps haben die historische Ent-wicklung des Brandschutzes in Stadtroda in dem über 30-seitigen Werk dokumentiert. Dabei erhielten sie von mehreren Kameraden, ganz besonders von Alterskamerad
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Helmut Straub intensive Unter-stützung. So kamen nicht nur die Gymnasiasten zu ihrer Arbeit, sondern vor allem die Wehr zu einem für die eigene Traditions-pflege wichtigen Dokument. Ein solches Miteinander der Generationen, das wurde klar, ist eine Stärke der Stadtrodaer Wehr. Erstmals zu einer Jahreshaupt-versammlung wurden „Externe" geehrt. Es handelte sich um die Bäckerei Freyer, die Fleischerei Herrmann und das Asklepios-Fachklinikum. Sie unterstützen seit Jahren die Feuerwehr mit ganz praktischen und oft geldwerten Leistungen. Weil eine solche Haltung von Betrieben bei weitem nicht selb-stverständlich sei, habe man diese Form der öffentlichen Anerkennung gewählt, hieß es. Schließlich sorgte Bürger-meister Harald Kramer (CDU) noch für ein weiteres Highligt. Mit dem Dank an den Stadtrat, der die Ausgabe von 33 000 Euro bewilligt hat, übergab er komplett neue Einsatzkleidung einschließlich Helm für alle Kameraden, auch die in der Wehr des Ortsteiles Gernewitz. Dieser Beitrag zur Sicherheit der Einsatzkräfte traf natürlich auf Begeisterung. 51 aktive Mitglieder zählt die Freiwillige Feuerwehr Stadtroda derzeit. Tatsächlich für Einsätze |
zur Verfügung stehen aber nur 43, machte Stadtbrandinspektor Uwe Koch auf die angespannte Personalsituation aufmerksam. Hoffnung macht in diesem Punkt die Nachwuchsabteilung unter Leitung von Klaus Fickler und Sebastian Lorenz. Sechs junge Männer, darunter Michael Arnold, der die neue Einsatz-kleidung vorführte, wurden an diesem Abend nach erfolg-reicher Truppmannausbildung in die aktive Wehr aufgenom-men. Der Mitgliederstand von 33 Mädchen und Jungen in der Jugendwehr stellt weiter eine starke Reserve dar. Bei 177 Einsätzen waren die Kameraden letztes Jahr 2 923 Stunden im Einsatz, Darunter wurden Sie 14 mal bei Bränden und 13 mal zu Hilfeleistungen gebraucht. Großes Augenmerk legte man auf theoretische und praktische Ausbildung. Dabei komme gemeinsamen Übungen mit Nachbarwehren besondere Bedeutung zu, wurde betont. Ein besonderer Gruß ging an die Kameraden in Hermsdorf. Die hatten für diesen Abend die Bereitschaft übernommen, so wie die Stadtrodaer Feuerwehr-leute am Abend zuvor für die Wehr der Holzlandstadt, als die ihre Jahresversammlung durch-führte. Die Zusammenarbeit der Wehren Hermsdorf und Stadt-roda insgesamt wurde als sehr positiv hervorgehoben. |