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Stadtroda
(OTZ/Schöler). Den Ehrenamtlichen ein Dankeschön zu sagen, hatte im Jahr 2000 Klaus Möller, Landesvorsitzender der Deutschen Parkinson-Vereinigung e.V., die erste Veranstaltung organisiert. Gestern fand bereits die sechste statt, wiederum im Asklepios Fachklinikum Stadtroda, das damit laut Chefarzt und Ärztlichem Direktor Dr. Udo Polzer seine Verbundenheit mit der Parkinson-Vereinigung ausdrücken will. Und er gab auch schon die Zusage als Gastgeber für 2007. Rund 200 Parkinson-patienten aus Thüringen, die in den Kontaktstellen und Regionalgruppen ehrenamtlich tätig sind, Angehörige und Begleitpersonen wurden am Nachmittag im Felsenkellersaal zur Jahresabschluss- und Dankeschönveranstaltung begrüßt.
Am Vormittag gab es im Klinikum ein Gespräch im |
kleinen Kreis. Dabei seien psychische Störungen im Verlauf der Parkinsonkrankheit und die Möglichkeiten der Behandlung im Klinikum besprochen worden, berichtete Magdalene Kaminski, die 1. Bundesvorsitzende der Deutschen Parkinson-Vereinigung e.V. Weiterhin habe man das Thema Parkerleichterungen für Parkinson-Patienten angesprochen. Nur wenige von ihnen seien als „außergewöhnlich gehbehindert" anerkannt, was die Parkerleichterung nach dem Gesetz möglich mache. Doch müsse diese Regelung - etwa durch der Streichung des Zusatzes „außergewöhnlich" - auf alle Parkinsonpatienten ausgedehnt werden. Er wolle sich dafür einsetzen, dass dies thüringen weit durchgesetzt wird, versprach gestern Dr. Paul Brockhausen, Beauftragter für Menschen mit Behinderungen im Thüringer Sozialministerium. |
Im Verlauf des Jahres sind zwei weitere Parkinsongruppen hinzugekommen, so dass es in Thüringern jetzt 19 Regionalgruppen und acht Kontaktstellen mit 700 bis 800 Mitgliedern gibt, informierte die 2. Landesvorsitzende Marlis Grimmer unter anderem. In Stadtroda und Apolda seien die Kontaktstellen anerkannt worden, so dass sie jetzt als Regionalgruppen arbeiten können. Am Vormittag hatten die Teilnehmer der Jahrsabschlussfeier die Möglichkeit, sich im Klinikum umzusehen und Erfahrungen mit anderen Gruppen auszutauschen. Am Nachmittag standen Vorträge zur medikamentösen Behandlung von Parkinson und zu Problemen der Krankheitsbewältigung auf dem Programm wie auch ein gemeinsames Kaffeetrinken und kulturelle Darbietung. |