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OTZ vom 04.09.2006

Mit Farben den Patienten beruhigen

Asklepios Fachklinikum Stadtroda investiert in Computertomographen mit Lichtkonzept

Stadtroda (OTZ/Schöler). Warme orange-gelbe Farbtöne wechseln sich ab. Sie sollen den Patienten beruhigen, ihm die Angst vor der Untersuchung nehmen. Das Lichtkonzept gehört zu dem Computer-tomographen, den das Asklepios Fachklinikum Stadtroda in seinem Funktionsbereich Radiologie in Betrieb genommen hat.
    Das neue Gerät mit einer Investition von rund 350 000 Euro sei ein weiterer Bestandteil zur Sicherung des Fach-klinikums in Stadtroda, sagt Geschäftsführer Jens Betker zur kleinen Einweihungsfeier. Das vorherige Gerät sei nicht mehr das neueste gewesen und habe auch nicht mehr den diagnostischen Anfor-
derungen entsprochen, begründete Betker zudem die Investition. Radiologin Dr. Lore Höfer berichtet von einer schwierigen Entscheidungsfindung, in die jedoch ihr
 
Mit dem neuen CT ist eine erhebliche Erwei-terung der Diagnostik möglich.
Radiologin Dr. Lore Höfer
 
Team mit einbezogen worden war, „Hier steht unser Wunsch-CT", bedankte sie sich bei Geschäftsführung und Klinikleitung, die sich gerade für dieses hochmoderne Mehrzeilen-Gerät entschieden haben.
 
Damit gebe es wesent-lich mehr Möglichkeiten der Diagnostik. „Wir können sehr dünne Schichten fahren, unter einem Millimeter",
spricht Dr. Höfer insbesondere Untersuchungen von Knochen an. Sehr schöne Bilder bekom-me man aus dem Bereich der Lunge. Damit lasse sich beispielsweise eine Medikamenten-Diagnose bei Parkinson stellen, um mögliche Nebenwirkungen auf die Lunge frühzeitig zu erkennen. Es gebe auch sehr gute Programme zur Gefäß-darstellung, etwa bei Schlaganfällen.
Was den Patienten besonders freuen wird: Die Zeit der Unter-suchung lässt sich mit dem neuen CT wesentlich verkürzen. „Benötigte man vorher zehn Minuten, sind es jetzt drei Minuten", vergleicht Dr. Höfer.
Das zusätzlich instal-lierte Lichtkonzept sei von den bisher
Untersuchten positiv bewertet worden. Die Farbvarianten, ob ruhiger, friedlicher oder peppiger - dies werde vor allem von jungen Leuten gewünscht - kann vom Patienten selbst ausgewählt werden.
Die Investition sei vor allem für die Behand-lung der Patienten in der Region ein Gewinn, wurde betont. Sie brauchen nun nicht mehr nach Jena oder Eisenberg. „Wir können alle Untersuchungen machen", wandte sich Dr. Höfer zur offiziellen Inbetriebnahme an die anwesenden niedergelassenen Ärzte.
 
Er hoffe, dass die Ärzte das Angebot auch annehmen, erklärt MdL Wolfgang Fiedler (CDU). Das neue CT sei eine „wichtige Geschichte für die Region".

Dr. Lore Höfer (rechts) und Mandy Herrmann (links) bereiten Patientin Helgard Schüler auf die Untersuchung im neuen Computer-tomographen, der auch mit einem Lichtsystem ausgestattet ist, vor.        (Foto: OTZ/Schott)

 

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Fax:        036428 - 56 11 02

eMail: c.kabis@asklepios.com

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Algemeiner Anzeiger vom 09.11.2006

Neues CT-Gerät für Asklepios Fachklinikum

Mehr Schärfe und Geschwindigkeit

Stadtroda (AA/piek). Ein neues, 350 000 Euro teures CT-Gerät mit einigen Extra-Optionen, steht seit letzter Woche den Beschäftigten in der Radiologie des Asklepios Fachklinikums Stadtroda für ihre tägliche Arbeit zur Verfügung. »Wir bedanken uns bei der Geschäftsführung. Es war eine lange, schwierige Entscheidungsfindung. Hier steht jetzt unser Wunsch-CT", sagte Dr. Lore Höfer, Leiterin der Radiologie beim offiziellen Pressetermin. Mit dem neuen Computer-Topographen (CT) der Firma Philips ist eine Erweiterung der Diagnostik möglich: vor allem bei Frakturen. Aber auch bei Lungen-Brust-Diagnosen liefert das „Gerät schöne Bilder", so Dr. Höfer. In der Nachbearbeitung sind 2-D und 3-D-Ebenen darstellbar. Und dann dient das Gerät zur frühzeitigen Erkennung bei Schlaganfall-Patienten
durch die komplexe Darstellung der Gefäße. Für die Patienten ändert sich einiges: Die Untersuchung dauert nur noch ein Drittel der bisherigen Zeit. Durch ein modernes Lichtkonzept entsteht eine angenehme Atmosphäre, „die den Patienten hilft, die Angst zu nehmen", erläuterte Höfer den Anwesenden. Durch die ruhigere Lage entstünden auch schärfere Bilder. MdL Wolfgang Fiedler freute sich genauso über die Anschaffung des Gerätes: „Jetzt brauchen die Patienten nicht ins 20 Kilometer entfernte Eisenberg oder ins zehn Kilometer entfernte Jena zur CT-Untersuchung zu fahren." Über erste Erfahrungen konnte Chirurg Dr. Günter Ude aus Stadtroda berichten. „Ich habe Aufnahmen vom Sprunggelenk gesehen, ich war begeistert."