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Eröffnung des Neubau der Suchtklinik am Asklepios Fachklinikum Stadtroda

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Der Neubau der Suchtklinik am Asklepios Fachklinikum Stadtroda Feierliche Schlüsselübergabe an Oberarzt Ulrich Köhler durch Karsten Fricke von der Zentralen Bauabteilung der Asklepios-Gruppe.
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Cornelia Kabis
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Telefon: 036428 - 56 11 06
Fax:        036428 - 56 11 02

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Ostthüringer Zeitung

Suchtpatienten ziehen bald in neues Haus

Bettenhaus der Suchtklinik im Asklepios Klinikum wird am 14. Juni offiziell eröffnet

Stadtroda (OTZ/A.Schott). Die Suchtpatienten, das sind vor allem alkohol-, medikamenten-und drogenabhängige Menschen, können bald in das neue Bettenhaus der Suchtklinik im Stadtrodaer Asklepios Klinikum einziehen. Das Haus verfugt über eine Kapazität  von   16  Doppelzimmern. Damit verbessern sich die Bedingungen für sie erheblich, sind sie derzeit doch in 4- und 5-Bettzimmern untergebracht.
„Bauseitig sind die Arbeiten letzte Woche beendet worden", gibt Bauleiter von Bilfinger und Beigör, Olaf Gölitz, Auskunft. Lediglich Fein- bzw.. Restarbeiten werden derzeit noch ausgeführt. Nur Landschafts- und Gartenbauleute haben im Außengelände noch zu tun.
Im neuen Bettenhaus schauten sich der Technische Leiter im Klinikum. Klaus Götze, und
Projektmanagerin Annett Ludwig um. Schon am Dienstag findet eine Vorabnahme statt „Gehen die nachfolgenden Schritte reibungslos über die Bühne - darunter ein rund zweiwöchiger Probelauf zur Überprüfung aller technischen sowie sicherheitstechnischen Anlagen - wird das Haus am 14. Juni offiziell eröffnet", so der Technikchef des Klinikums. Lobend äußerte sich Götze zugleich über die abgelieferten Bauleistungen: „Wir sind mit der Qualität der Ausführungen sehr zufrieden." Das Haus selbst kostet 4,7 Millionen Euro, wovon der Freistaat 4,58 Millionen fordert. Ergo- und physiotherapeutische Behandlungen können ebenfalls angeboten werden. Im hinteren Teil des Gebäudes lädt ein Garten zum Verweilen ein. Ebenso sind Möglichkeiten für Sport und Spiel geschaffen.
TLZ vom 14.06.2006

Neue Suchtklinik in Stadtroda geht in Betrieb

Stadtroda (dpa/th) - Im Asklepios Fachklinikum Stadtroda (Saale-Holzland-Kreis) geht heute (Mittwoch) der Neubau der Suchtklinik in Betrieb. Die für rund 4,7 Millionen Euro in gut einem Jahr Bauzeit errichtete Klinik verfügt über zwei Stationen mit insgesamt 36 Betten für alkohol-, medikamenten- und drogenabhängige Jugendliche und Erwachsene. Die Behandlung umfasst Entzug, Gruppen- und Einzelgespräche sowie Physio-, Bewegungs- und Ergotherapie. Im vorigen Jahr wurden in Stadtroda 800 suchtkranke Patienten behandelt.
OTZ vom 15.06.2006

Kompetenz contra Volkskrankheit

Neubau des Bettenhauses für Suchtabteilung des Asklepios Fachklinikum übergeben

Von OTZ-Redakteurin
Carola Frindert

Stadtroda. „Sucht ist kein Makel, keine persönliche Schwäche. Sie ist eine Krankheit, die zwar nicht heilbar ist, aber so zu behandeln, dass man damit leben kann", erklärte Dr. Udo Polzer, Ärztlicher Direktor des Asklepios Fach-klinikums Stadtroda gestern einer großen Gästeschar aus Kommunalpolitikern, Bauleuten, Mitarbeitern der Klinik und der Asklepios-Gruppe sowie Partnern von Beratungsstellen und Sozialeinrichtungen aus der Region.
Anlass war die offizielle Übergabe des neuen „Suchtbaus", wie Dr. Polzer kurz die moderne, solide ausge-stattete Einrichtung bezeichnete. Sie biete hervorragende Beding-ungen,um suchtkranken Menschen über den „qualifizierten Entzug" zu helfen, mit ihrer speziellen Lebens-situation fertig zu werden und zurück zu einem geregelten Leben zu finden. Über den reinen Entzug hinaus praktiziere man dazu ein therapeutisches Konzept für Patienten und ihre Angehörigen.
In dem zweistöckigen Neubau stehen auf zwei Stationen 36 Betten zur Verfügung. Es handelt sich durchweg um Zwei-Bett-Zimmer mit jeweils einer eigenen Nasszelle. Das Raum-konzept ist auf sehr individuelle Arbeit ausgerichtet, sieht Plätze für Gruppengespräche, Ergo-, Physio- und Sporttherapie vor. Ein angeschlossenes, eigenes Freigelände ergänzt dies mit Ru-hezonen im Grünen spezialisiert.
Die Sportanlagen und einem Pavillon, in dem die Holzbild-hauerwerkstatt eingerichtet wurde, die ebenfalls therapeu-tischen Zwecken dient.
Die beiden Stationen der Abteilung Suchterkrankungen sind konzeptionell Station S1 betreut erwachsene alkohol- und medikamentenabhängige Patienten, während die Station S 2 sich vorwiegend der Betreuung Jugendlicher und junger Er-wachsener mit einer Abhängig-keit von illegalen Drogen und Alkohol widmet.
Bereits 15-Jährige habe man zu behandeln, berichtet Ulrich Köhler, Oberarzt der Abteilung Suchterkrankungen, im OTZ-Gespräch, dass nicht selten bereits mit acht oder neun Jahren durch Zigarettenkonsum der Einstieg in ein Sucht-verhalten erfolgt.
Der Kliniksneubau sei Heraus-forderung und Verpflichtung, sprach Ulrich Köhler gestern auf der Einweihungsfeier von einer „Volkskrankheit", der man mit fachlicher Kompetenz begegnen wolle. Ein Zehntel der Bevöl-kerung  sei  manifest  suchtkrank oder von Abhängigkeit bedroht. Eine Lösung liege in gut ausgebildeten Ärzten, denen man attraktive Arbeitsplätze zur Verfügung stellen müsse, kritisierte er negative Aus-wirkungen der Gesundheits-reform und würdigte das in Stadtroda Geschaffene. Jens Betker, neuer Geschäftsführer des Stadtrodaer Asklepios Fach-klinikums, lobte ausdrücklich die Arbeit der Bau- und Handwerks-firmen sowie die
 Leistungen der Architekten die sich in kurzer Bauzeit und guter Qualität. niederschlage.
Das Gebäude füge sich zudem in Architektur und Farbgestaltung hevorragend in das Ensemble des Klinikums ein. Sein Dank ging an das Land Thüringen, das mit 4,5 Millionen Euro den Löwenanteil der Investitions-summe von 4,9 Millionen Euro übernahm.
Stellvertretend für Thüringens Sozialminister Klaus Zeh gratulierte Referatsleiterin Angela Engelhard. Das Asklepios Fachklinikum in Stadtroda sei ein wichtiger Teil der Suchtkrankenhilfe in Thüringen. Dafür seien nahezu 1000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in 103 Einrichtungen von 44 Trägern tätig. Es gebe 150 Selbsthilfegruppen, 27 psycho-soziale Beratungs- und ambulante Behandlungstellen. 14 ambulante Angebote für betreutes Wohnen, sechs Krankenhäuser mit Spezial-abteilungen für Entzugs-behandlung mit 172 Plätzen, sechs stationäre Einrichtungen zur medizinischen Rehabilitation, vier Tagesstätten mit 78 Plätzen sowie 12 sozialtherapeutische Wohnheime und Obergangswohnheime mit 381 Plätzen und außerdem 15 Arbeits-und Beschäftigungs-projekte zur sozialen und beruflichen Integration sucht-kranker Menschen, beschrieb sie das in Thüringen bestehende Netz von Hilfs- und Behandlungsangeboten.
TLZ vom 15.06.2006

Neubau: großer Schritt nach vorn

Suchtklinik im Asklepios Fachklinikum gestern eröffnet

Von Bruno Skirl
Stadtroda, (tlz) Im Asklepios Fachklinikum Stadtroda ist gestern feierlich der Neubau des Bettenhauses für Suchter-krankungen eröffnet worden. Das neue Domizil der Abteilung für Suchterkrankungen der Klinik für Allgemeine Psychiatrie/Psycho-therapie und Suchterkrankungen verbessert die Bedingungen für qualitativ hochwertige Therapie, trägt so zu besserer Versorgung Suchtkranker in der Region Ostthüringen bei.
In der Suchtklinik können alle Patienten in modernen 2-Bett-Zimmern mit eigener Nasszelle untergebracht werden. Für Gruppengespräche, Ergo-, Physio- und Sporttherapie stehen im Gebäude ausreichend Räume bereit. Die funktionelle Gestaltung der Stationen ermöglicht die Arbeit in Klein-gruppen, differenziertes Ein-gehen auf den Patienten. Die zentrale Lage eröffnet kurze Wege zu den medizinisch-diagnostischen    Abteilungen wie Radiologie, Elektrophysio-logie und internistische Funk-tionsdiagnostik.
Die Abteilung für Suchter-krankungen

unter ärztlicher Leitung von Chefärztin Simone Thiergart und Oberarzt Ulrich Köhler hat 2005 mehr als 800 Patienten mit Abhängigkeitserkrankungen versorgt. Im Rahmen der so genannten Qualifizierten Entz-ugsbehandlung erfolgen eine differenzierte Diagnostik der Abhängigkeit und eventueller Begleiterkrankungen sowie eine möglichst risikoarme Entzugs-behandlung. In Gruppen- und Einzelgesprächen werden die Patienten umfassend über ihre Erkrankung informiert Ein weiteres Ziel ist es, Patienten zur Inanspruchnahme weiter-führender ambulanter oder stationärer Hilfen zu befähigen. Zusätzlich bietet die Klinik unterstützende Behandlungsangebote wie Ergo-, Physio- und Bewegungs-therapie, eine abwechslungs-reiche Freizeitgestaltung und nicht zuletzt sozialtherapeutische Hilfestellungen.
Die beiden Stationen der Abteilung für Suchterkrankungen sind spezialisiert. Die Station S 1 betreut vorwiegend erwachsene alkohol- und medikamenten-abhängige Patienten,
die Station S 2 widmet sich vorwiegend der Betreuung Jugendlicher und junger Erwach-sener mit einer Abhängigkeit von illegalen Drogen und Alkohol. Die Suchtabteilung nimmt auch Patienten auf, die im Rahmen gesetzlicher Unterbringungs-verfahren eingewiesen werden.
Für den Neubau der Suchtklinik, der sich gut ins historische Ensemble des Klinikums einfügt, mussten drei Gebäude abgerissen werden. Der Freistaat förderte das Projekt maßgeblich. Planer, Architekten und Bauleute haben bei Innenausstattung und Gestal-tung der Außenanlagen Hervo-rragendes geleistet, ist im Klinikum zu hören. Dankbar ist man auch dafür, dass die Tagesabläufe im Krankenhaus-betrieb durch die Baumaß-nahme nicht gestört wurden. Bildunterschrift: Eröffnung der neuen Suchtklinik im Asklepios Fachklinikum Stadtroda: Karsten Fricke (rechts) von der Zentralen Bauabteilung der Asklepios- Gruppe reichte den symbo-lischen Schlüssel an den Leiten-den Oberarzt der Suchtabteilung, Ulrich Koch (links), und an Geschäftsführer Jens Betker weiter.