Unser Behandlungsangebot richtet sich an alle Formen stoffgebundener Abhängigkeit, wobei eine Differenzierung des Behandlungssettings hinsichtlich der konsumierten Substanzen stattfindet. Die Station S 1 widmet sich der qualifizierten Entzugsbehandlung von alkohol- und medikamentenabhängigen Männern und Frauen. Aber auch eine kurz- und längerfristige Behandlung chronisch mehrfachgeschädigter Suchtkranker ist hier möglich. Die Behandlung der überwiegend jugendlichen drogenabhängigen Patienten erfolgt auf der Station S 2, Durch eine enge Zusammenarbeit mit der kinder- und Jugend psychiatrischen Abteilung können hier Jugendliche ab dem 15. Lebensjahr aufgenommen werden.Vor der Aufnahme auf der Station S2 sind in der Regel vorstationäre Konsultationen der Patienten erforderlich. Ansprechpartner hierfür sind:
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bis 18 Jahre: Institutsambulanz Kinder- und Jugendpsychiatrie OÄ Dipl.-Med. Eveline Harnisch Telefon (036428) 561 212
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ab 18 Jahre: Station S2 Stationsärztin Frau Pältz oder Frau Dipl.-Psych. Freitag Telefon (036428) 561 435 In Abhängigkeit von möglichen Begleit- und Folgeerkrankungen beträgt die Behandlungsdauer zwei bis sechs Wochen (in Ausnahmefällen länger).
Komplexe psychiatrisch-psychotherapeutische Suchtkrankenbehandlung:
- Körperliche Entzugsbehandlung
- Behandlung von Folge- und Begleiterkrankungen, ggf. unter Inan-spruchnahme der Fachabteilungen und Fachbereiche Innere Medizin, Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie, Psychotherapie, Neurologie, Physiotherapie, Röntgen, klinisches Zentrallabor
- Gründliche und umfassende Information mit dem Ziel der persön-lichen Motivation zum verantwortungsbewussten Umgang mit der Erkrankung - ggf. differentialdiagnostische Abklärung von Abhängigkeit oder Missbrauch
- Sozialarbeiterische Hilfeleistung
- Rehabilitationsbehandlung für schwer Mehrfachgeschädigte mit Zweit-diagnosen, wie z. B. hirnorganisches Psychosyndrom oder endogene Psychosen
- Überleitung der Entzugsbehandlung in eine Entwöhnungstherapie in eine Fachklinik in dringenden Fällen
- Vermittlung von Kontakten in Suchtberatungsslellen und Selbsthilfe-gruppen
- Kurzzeitkrisenintervention bei drohenden oder kurzzeitigen Rückfällen, in schweren seelischen Befastungssituationen oder bei akuten körperlichen Erkrankungen
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