Der Maßregelvollzug hat einerseits das Ziel die Allgemeinheit vor erneuten schweren Straftaten durch psychisch kranke Menschen zu schützen. Die Unterbringung der Patienten dient zugleich der Therapie der in der Eingangsdelinquenz zutage getretenen Gefährlichkeit. Die Untergebrachten sollen möglichst geheilt und zu einem eigenverantwortlichen Leben ohne Straftat auch außerhalb des Maßregelvollzugs befähigt werden. Das multiprofessionelle Team, bestehend aus Ärzten, Psychologinnen, Sozialpädagoginnen, Pflegedienstmitarbeitern, Ergotherapeuten und Physiotherapeuten gewährleistet ein vielschichtiges therapeutisches Angebot:
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Medikamentöse Behandlung
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Psychotherapie (kognitiv-behavioristische und tiefenpsychologisch fundierte Verfahren)
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Milieutherapie
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Bezugspflege
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Soziales Kompetenztraining
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Ergotherapie
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Bewegungstherapie/Physiotherapie
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Bildungsmaßnahmen Genannte therapeutische Maßnahmen bilden in ihrer Gesamtheit die Grundlage einer psychiatrischen Kriminaltherapie. Im forensischen Alltag gewährleistet das therapeutische Team als eine seiner wichtigsten Aufgabe ein ständiges Konfliktmanagement. Die Beziehungsebene hat in der therapeutischen Arbeit mit Patienten im Maßregelvollzug einen hohen Stellenwert. Ständige Intervisionen, externe Fall- und Teamsupervisionen gewährleisten die Arbeitsfähigkeit der forensischen Teams und sind ein wichtiges Merkmal der Prozessqualität im Maßregelvollzug.
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