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Katamneseuntersuchung zur beruflichen Wiedereingliederung

 

In der neuropsychologischen Abteilung wird derzeit eine katamnestische Fragebogenuntersuchung durchgeführt. Im Rahmen dieser Studie (n=100) werden neuropsychologisch untersuchte und behandelte Patienten, die perspektivisch wieder in ihren Beruf zurückkehren, nach einem bzw. zwei Jahren angeschrieben und in einem differenzierten Fragebogen um Auskunft gebeten. Die Zielsetzung der Untersuchung ist es, das Beschwerdebild nach Ablauf von einem bzw. zwei Jahren abzubilden und die für eine erfolgreiche Wiedereingliederung relevanten Faktoren zu evaluieren (z.B. die erlebte Unterstützung von Familienangehörigen, Arbeitskollegen, Vorgesetzten).

 

Dipl.-Psych. A. Knop

Dipl.-Psych. V. Uhlendorff

 

Kontakt:

Prof. Dr. med. M. Holzgraefe

Klinik für Neurologische Frührehabilitation

Asklepios Kliniken Schildautal

Karl-Herold-Str. 1

38723 Seesen

 

Telefon: 0 53 81 / 74 25 09

Telefax: 0 53 81 / 74 25 46

Email: Sekretariat

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Leitung: Physiotherapie

Frau Insa Wingendorf
Physiotherapeutin BSc
Asklepios Kliniken Schildautal
Karl-Herold-Str. 1
38723 Seesen / Harz

Telefon: 0 53 81 / 74 25 28
Telefax: 0 53 81 / 74 25 46
E-Mail: Frau Wingendorf

Neglect-Studie in der Neurologischen Frührehabilitation

 

Der multimodale Neglect gehört zu den am schwierigsten behandelbaren Krankheitsbildern in der Neurorehabilitation. In einigen Studien konnte bereits gezeigt werden, dass die optokinetische Stimulationstherapie den bisher üblichen Behandlungsverfahren (visuelles Explorationstraining) überlegen ist. Im Rahmen einer multizentrischen Studie soll die Effektivität der optokinetischen Stimulationstherapie bei Patienten in der Neurologischen Frührehabilitation überprüft werden.


Dipl.-Psych. M. Brasse

Dipl.-Psych. G. Wiebold

 

Patienteninformationen:

Hier finden sie weitere nützliche und Interessante Informationen über die Asklepios Kliniken Schildautal.

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Tape-Verbände bei schmerzhafter Schulter nach einem Schlaganfall

 

Schmerzen und Subluxation der Schulter sind eine häufige Komplikation der Hemiparese nach Schlaganfall, die streng mit schlechtem Outcome der Armfunktion korrelieren und zu einem Schulter-Hand-Syndrom führen können. Prävention und effektive Therapie sind daher entscheidend, aber die Therapie-ansätze (Schlingen) werden kontrovers diskutiert.

 

Wir untersuchen die Wirksamkeit funktioneller Tape-Verbände mit einer an unserer Klinik entwickelten Tape-Methodik, die die Mobilität der Schulter nicht beeinträchtigt. In einer prospektiven Pilot-Studie mit einem "multiple base-line, across individual" an bislang 10 Patienten mit Schulterschmerz und Hemiparese bei Schlaganfall konnte eine signifikante Schmerzreduktion am Tage und in der Nacht bereits 24 Stunden nach Tape-Verband-Anlage erreicht werden, die über den gesamten Interventionszeitraum (4 Tage) anhielt. Die Mehrzahl der Patienten zeigte eine verbesserte schmerzfreie Schultermobilität.

 

Zusammenfassend können Tape-Verbände als effektive, ergänzende Behandlung zur Reduktion von Schulterschmerz bei schlaganfall-bedingter Hemiparese angesehen werden. Vorteile sind der Erhalt einer funktionellen Schultermobilität, eine Stimulation der Exteroceptoren sowie ein Schutz der Schulter rund um die Uhr.

 

Prof. Dr. med. M. Holzgraefe

Ch. Herrmann, Geschäftsführender Oberarzt 

I. Wingendorf, Physiotherapeutin

 

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Fachbereiche und Abteilungen:

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Multi-Center-Studie zum Vergleich von zwei physiotherapeutischen Vefahren in der Rehabilitation

 

Seit Juli 2001 läuft die Patientenrekrutierung zu einer nationalen, physiotherapeutischen Multi-Center-Studie unter der Leitung der Klinik Berlin. Die Studie dient der weiteren Evaluation (gemäß den Kriterien der Evidenz-basierten-Medizin) eines therapeutischen Verfahrens. Zwei physiotherapeutische Therapieverfahren zur Gangrehabilitation (funktionelles "Motor-Relearning") sollen in der Frühphase der Rehabilitation von Schlaganfallpatienten überprüft werden.

 

Die Studie ist als eine prospektive, randomisierte Multi-Center-Studie konzipiert und wird mit dem Evidenzlevel 1b1 klassifiziert. Aus vier Zentren sollen ca. 150 nicht-gehfähige, hemiparetische Patienten nach erstmaligem supratentoriellen Insult rekrutiert werden. Bis zum 31.5.2003 sind bereits 103 Patienten in die Studie eingeschlossen worden.

 

Professor Dr. med. M. Holzgraefe

Insa Wingendorf, Physiotherapeutin

 

Implementierung von wissenschaftlichen Organisationsstrukturen in der physiotherap. Abteilung


Evidenzbasierte Praxis als ein Beitrag zur Qualitätssicherung in der Physiotherapie.

 

Abschlussarbeit (2002) im Rahmen des weiterbildenden Fernstudiums "Angewandte Gesundheitswissenschaften" der Universität Bielefeld

Insa Wingendorf, Physiotherapeutin

Neuroplastitizität und Physiotherapie in der Rehabilitation nach einem Schlaganfall:


Eine physiotherapeutische Interventionsstudio vor dem Hintergrund moderner konzepte des Motor-relearnings.

 

Bachelor Arbeit (2003) im Rahmen des Bachelor - Studienganges für die Absolventen und Absolventinnen der Fachberufe Logopädie, Ergo- und Physiotherapie. Fachhochschule Hildesheim/Holzminden/Göttingen

Insa Wingendorf, Physiotherapeutin

Entwicklung von Leitlinien zur Behandlung spinaler Spastik:

 

Die Leitlinien-Erstellung erfolgt nach der Methodik von Consensus-Konferenzen zu spezifischen Behandlungmodulen, die sich auf Expertisen zweier unabhängiger berufener Gutachter und auf Datenbank-Literaturrecherchen stützen.

Vorsitzender der Kommssion ist Herr Dr. E. Gläser, Chefarzt, Behandlungszentrum für Querschnittsgelähmte, NRZ Greifswald; weitere Mitglieder sind: Prof. Dr. med. Wissel, Dr. med. Gering, Dr. med. Niedeggen, Prof. Dr. med. Zierski.

Im Rahmen der Kommsision von den o.g. Autoren vertretene Module sind:

:: Befunddokumentation spastischer Bewegungsstörung
:: Regionale antispastische Therapie mit Botulinumtoxin A
:: Therapie mit Baclofen intrathecal über Pumpeninfusionssysteme
:: Neurochirurgische Verfahren (Rhizotomie, selektive Neurotomie)

Priv. Doz. Dr. med. R. Becker
Ch. Herrmann, Geschäftsführender Oberarzt

Funktionelle Kernspintomographie:


 

 

 


Die funktionelle Kernspintomographie oder functional magnetic resonance imaging (fMRI) stellt einen wesentlichen Fortschritt im Bereich der Neurowissenschaften dar. Mit dieser Methode ist es Forschern möglich, Aktivität von Nervenzellen sichtbar zu machen. In unserer Klinik werden seit ca. vier Jahren Untersuchungen mit der funktionellen Kernspintomographie durchgeführt.

Projekt 1: Prä-operative Lokalisationsdiagnostik. R. Thomas, M. Yushchenko. Inzwischen sind über vierzig Patienten mit dieser Methode zur prä-operativen Diagnostik untersucht wurden.

Projekt 2: Balint´s Syndrome Revisited - a Functional MRI Study of Depth Perception. R. Thomas, S. Riech, S. Glass, M. Yushchenko, S. Jakob, M. Holzgraefe. Die Studie wurde als Poster auf der 3rd World Congress in Neurological Rehabilitation, Venice, Italy in April 2002 vorgestellt.

Projekt 3: Designing language paradigms for functional imaging. R. Thomas, S. Riech, S. Glass, M. Yushchenko, M. Holzgraefe. Vortrag auf dem 5th World Congress on Brain Injury, Stockholm, Schweden, Mai 2003.

Projekt 4: Die Neuropharmakologische Beeinflussung von kortikalen Aktivierungsmustern gemessen mit fMRI. Diese aktuelle Studie untersucht den Einfluss von Medikamenten auf neurologische Erholung.

FMRI: Lokalisation des Sprachzentrums: Aktivierungsmuster zeigen das Wernicke Sprachzentrum vorwiegend im linken Schläfenlappen

 Herr Dr. med R. Thomas, Leitender Oberarzt

Funktionelle Neuroanatomie:


im Rahmen der Hauptvorlesung Neuroanatomie der Universität Göttingen.

Prof. Dr. med. M. Holzgraefe

Neurologie und Sport:


Prof. Dr. med. M. Holzgraefe