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  Klinik für Neurologie und Neuropsychiatrie  

Schwerpunkt: - Epilepsie -


Epileptische Anfälle sind eine relativ häufige neurologische Notfallsituation. Man unterscheidet einmalige epileptische Anfälle (in der Regel handelt es sich dabei um sogenannte ‚Große Anfälle‘ mit Bewußtseinsverlust und Verkrampfungen sowie rhythmischen Bewegungen des gesamten Körpers) und epileptische Anfälle im Verlauf einer Epilepsie (diese Patienten haben schon mehr als einen unprovozierten Anfall erlitten). Patienten mit einem ersten epileptischen Anfall sollten wenigstens kurzzeitig stationär überwacht werden, und es sollte neben der klinisch-neurologischen Untersuchung unverzüglich eine Basisdiagnostik durchgeführt werden bestehend aus: Bildgebung des Gehirns (mindestens eine Computertomographie, in der Regel aber eine Kernspintomographie des Schädels und Gehirns), eine Elektroencephalographie (EEG), eine orientierende Labordiagnostik und bei kompliziertem Verlauf auch eine Nervenwasseruntersuchung. Anhand der Vorgeschichte und der Untersuchungsergebnisse wird dann über das weitere therapeutische Vorgehen entschieden.

Bei Patienten mit einer bekannten Epilepsie ist eine stationäre Aufnahme in der Regel nur dann notwendig, wenn der Anfall kompliziert verläuft (z.B. lange Anfallsdauer, kurz aufeinander folgende Anfälle, verzögerte Wiedererlangung der normalen Bewußtseinslage und Orientierung). Die medikamentöse Einstellung dieser Patienten ist meistens ambulant möglich, kann aber bei schwierigen Bedingungen auch stationär erfolgen. Eine medikamentöse Therapie ist bei vielen Patienten in der Lage, die Anfälle dauerhaft und vollständig zu verhindern. Bei medikamentös nicht zufriedenstellend behandelbaren Epilepsiepatienten sollten frühzeitig weitere Therapieoptionen geprüft werden, z.B. eine epilepsiechirurgische Therapie.

Ansprechpartner:  Herr Dr. med. Herrendorf

Kontakt:

Dr. med. Rudolf Brodhun

Klinik für Neurologie und Neuropsychiatrie

Asklepios Kliniken Schildautal

Karl-Herold-Str. 1

38723 Seesen

 

Telefon: 0 53 81 / 74 13 53

Telefax: 0 53 81 / 74 12 90

Email: Sekretariat

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Station 1:

Stationsleitung:

Herr Rüdiger Salzbrunn

Telefon: 0 53 81 / 74 12 11

 

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Herr Rüdiger Salzbrunn

Telefon: 0 53 81 / 74 12 21

 

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Frau Annemarie Adams

Telefon: 0 53 81 / 74 12 41

 

Station 8:

Stationsleitung:

Frau Ulrike Ernst

Telefon: 0 53 81 / 74 12 81

Schwerpunkt: - Schwindel -


Schwindel umfasst verschiedene subjektive Empfindungen, die eine gestörte Gleichgewichtssituation beschreiben. Die vom Patienten geschilderten Beschwerden beinhalten abnorme Bewegungsempfindungen, unerklärliches Unsicherheitsgefühl, Verlust der Kontrolle über den Körper, Bewußtseinspausen, Blickfeldstörungen etc. Schwindel ist demnach kein eigenständiges Krankheitsbild, sondern ein Symptom, das als Leit- oder Begleitsymptom auftritt. Die sorgfältige Erhebung der Anamnese und die klinisch-neurologische Untersuchung sind zur Einordnung der Beschwerden von besonderer Bedeutung. Apparative Diagnostik wie Kernspintomographie des Schädels, extra- und transcranielle Doppler- und Duplexsonographie, EEG etc. werden zur weiteren Abklärung eingesetzt. Je nach Krankheitsbild wird eine stationäre Aufnahme oder eine ambulante Weiterbehandlung durch den niedergelassenen Facharzt für Neurologie und Psychiatrie bzw. Hals-Nasen-Ohrenheilkunde vereinbart.

Ansprechpartner: Herr Dr. med. Dracklé

Schwerpunkt: - Myasthenie -


Bei der Myasthenia gravis handelt es sich um eine Erkrankung , die auf einer Störung der Signalübertragung von der Nervenzelle auf den Muskel beruht (neuromuskuläre Übertragungsstörung).

Leitsymtome sind die rasche, belastungsabhängige und wechselnd ausgeprägte Schwäche der Skelettmuskulatur, die oft im Tagesverlauf schwankt und in den Abendstunden verstärkt ist. Die Erkrankung betrifft zu Beginn häufig nur bestimmte Muskelgruppen, wie zum Beispiel die Augen- oder die Kaumuskulatur, die die Krankheitserkennung schwierig machen kann . Infekte, bestimmte Medikamente , hormonelle Umstellungen sowie seelischer Stress wirken oft krankheitsverstärkend.

 

Die Diagnostik der Erkrankung besteht aus einer körperlichen Funktionsüberprüfung des Nerven- und Muskelsystems, einer Blutuntersuchung mit Bestimmung von bestimmten Gegenstoffen (z. B. Acetylcholin Rezeptor Antikörpern), einer elektrischen Überprüfung der Übertragunsfähigkeit der Signale vom Muskel auf den Nerven, sowie einer radiologischen Untersuchung des Brustkorbs, um zu kären, ob eine Vergrößerung oder ein Tumor der Thymusdrüse vorliegt, die bei 65% der Patienten Krankheitsursache ist. Die Erkennung und ggf. operative Entfernung ist wichtiger Bestandteil der Diagnostik und Therapie, da immunologische Vorgänge in der Thymusdrüse für die Entwicklung und Aufrechterhaltung der Myasthenie verantwortlich gemacht werden.

 

Nach Feststellung der Krankheit müssen die Patienten häufig auf eine Dauermedikation eingestellt werden, um die Signalübertragung auf die Muskulatur zu verbessern.

 

Wichtig ist für uns eine fachkundige Betreuung der Erkrankten mit individueller Beratung und Empfehlung zur Diagnostik und Therapie, insbesondere bei bestimmten Lebensumständen wie Infekten, Schwangerschaft etc..

 

 

Ansprechpartner: Frau M. Schnegelsberg

Personal:

Oberärzte:

Herr Dr. med. G. Herrendorf  

Frau Dr. med. M. Lyczywek 

Herr Dipl. Psych. Th. Mehnen 

Frau Dr. med. S. Menck  

 

Funktionsoberärzte:

Herr Dr. med. J. Dracklé

Herr Dr. med. O. Erdmann

Herr Dr. med. A. Grupe

Herr Dr. med. M. Rohrberg

Frau M. Schnegelsberg

Herr Th. Warnecke

 

Assistenzärzte:

Frau M. Amirkhizi

Frau S. Filter

Herr Dr. med. F. Hädrich

Frau N. Wasmund-Schilk

Frau Dr. med. J. Balcewicz

Frau J. Kühne

Frau Dr. med. S. Malliarou

Frau S. Brandt

Frau Dr. med. D. Meier

Frau E. Gutmann

Frau Dr. med. R. Radke

Frau Dr. med. M. Lutterbach

Frau M. Liemert

Frau J. Usher

Frau K. Flachsbart

Frau Ch. Mazurek

Schwerpunkt: - Schmerztherapie -


Die Schmerztherapie ist seit langem integrativer Bestandteil der stationären und ambulanten Behandlung unserer Patienten. Neben einer ausgewogenen, dem jeweiligen Krankheitsbild angepassten, medikamentösen Therapie werden noch folgende Verfahren angeboten:

:: Akupunktur

:: Neuraltherapie

:: Therapeutische Lokalanästhesien

:: Behandlung mit Botulinumtoxin

:: Chirotherapie

:: Transkutane elektrische Nervenstimulation

:: Autogenes Training

:: Progressive Muskelentspannung

:: Schmerzmeditation

:: Psychologisch-psychotherapeutische Behandlung

 

Die Behandlung wird durch speziell ausgebildetes Personal durchgeführt, und die einzelnen Verfahren können ganz individuell kombiniert werden. Die Schmerztherapie ist gut erprobt und wird von den Patienten gut und gern angenommen.

 

Ansprechpartner: Frau Dr. med. Lyczywek

 

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