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 Zur Verbesserung der Betreuung und Behandlung von Patienten mit Tumorerkrankungen wurden im Land Brandenburg seit 1992 durch Förderung von Bund und Land fünf Tumorzentren bzw. Onkologische Schwerpunkte (Potsdam, Cottbus, Frankfurt/O., Neuruppin und Schwedt) aufgebaut. In diesen Onkologischen Zentren haben sich die Ärzte und Krankenhäuser einer Region zusammen-geschlossen, um die Versorgung und insbesondere die Langzeitbetreuung der Krebskranken nach dem neuesten Stand der Medizin zu gewährleisten. In dem Flächenland Brandenburg mit einer relativ geringen Einwohnerdichte kommt der Kooperation der Ärzte eine besondere Bedeutung zu. Jedes Tumorzentrum führt eine Nachsorgeleitstelle mit einem Tumorregister. Hier erfolgt die zeitnahe und vollständige Erfassung aller Daten der betroffenen Patienten nach dem Gießener Dokumentationssysteme (GTDS). Aus den vorhandenen, ständig aktualisierten Daten werden aussagefähige und übersichtliche Berichte erstellt, die den betreuenden Ärzten zur Verfügung gestellt werden. Die Tumornachsorge wird durch die Übergabe von organspezifischen, terminbezogenen Empfehlungen aktiv unterstützt. Es erfolgt die Organisation von interdisziplinären onkologischen Konsilen, die Organisation von onkologischen Fortbildungen für Ärzte und Pflegepersonal und eine enge Zusammenarbeit mit allen an der Betreuung von Tumorpatienten beteiligten Institutionen. 1995 wurde durch die Nachsorgevereinbarung des Landes Brandenburg die Finanzierung der Nachsorgeleitstellen gesichert. Die jährlichen Betriebskosten werden durch die Krankenkassen, notwendige investive Maßnahmen durch die Landesregierung und die Kassenärztliche Vereinigung getragen. Die Onkologischen Zentren des Landes Brandenburg sind inzwischen ein fester Bestandteil der Gesundheitsstruktur des Landes. In den nächsten Jahren werden die Aufgaben der Onkologischen Zentren zusätzlich darin bestehen, aus den vorhandenen Daten Qualitätssicherungsmaßnahmen zu erarbeiten - z.B. durch die "Qualitätskonferenz Onkologie" unter Leitung das MASGF - um die Betreuung der Tumorpatienten zu verbessern sowie darüber hinaus alle onkologisch tätigen Mitarbeiter, die Kostenträger, die Politiker und auch die Öffentlichkeit zu informieren. Leistungen:Führung eines onkologischen Nachsorge-registers für die Patienten der Region Uckermark und BarnimVollständige und zeitnahe Dokumentation der Daten auf der Grundlage der von den behandelnden Ärzten eingehenden Tumormeldungen :: Erstbericht :: Behandlungsbericht :: Nachsorgebericht :: Konsilbericht :: Abschlussbericht :: Unterstützung der Nachsorgebetreuung :: Informationstransfer zwischen Krankenhaus-arzt und ambulant tätigem Arzt :: Organisation von interdisziplinären onko-logischen Konsilen :: Organisation von Fort- und Weiterbildungen für Ärzte, Pflegepersonal uns Sozialdienste :: Unterstützung klinischer und epidemiologischer Studien :: Übermittlung der Daten an das epidemiologische Krebsregister der neuen Bundesländer und Berlin :: Zusammenarbeit mit anderen an der Betreuung von Tumorpatienten beteiligten Institutionen |
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Koordinatorin der Nachsorge- leitstelle: Frau Kindt (0 33 32) 53 23 90 Sekretariat: Frau Borbely (0 33 32) 53 24 72 |
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