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Brustzentrum Regio

Brustzentrum_RegioDie Frauenklinik des Klinikums Homberg ist Kooperationskrankenhaus im Brustzentrum REGIO, geführt durch das Koordinationskrankenhaus Universitätsfrauenklinik Marburg.
Von der Bundesregierung ist seit 2002 gesetzlich vorgeschrieben Brustkompetenzzentren zu bilden. Zur allge-meinen Verbesserung der Behandlungserfolge bei Brustkrebs wurde eine Rechtsverordnung als strukturiertes Behandlungsprogramm (Disease-Management-Programm, DMP) erlassen, in der alle diagnostischen und therapeutischen Schritte zur Behandlung von Brustkrebs festgelegt sind.
Diese strukturierten Behandlungsprogramme werden in den neuen Brustzentren in Hessen erfolgreich ange-wendet. Die Landkreise Marburg-Biedenkopf, Waldeck-Frankenberg, Schwalm-Eder-Kreis und Lahn-Dill-Kreis haben sich mit 7 Krankenhäusern als Kooperationskrankenhäuser mit dem Koordinationskrankenhaus "Universitätsfrauenklinik Marburg" zum Brustzentrum REGIO zusammengeschlossen. In einer wöchentlichen interdisziplinären Tumorkonferenz mit Strahlentherapeuten, Chemotherapeuten und Gynäkologen als Operateure werden die jeweiligen Behandlungsschritte für Brustkrebspatientinnen einheitlich im Konsens festgelegt. Die Patientinnen aus der Region haben einen ärztichen Ansprechpartner und Operateur vor Ort, der die zentral festgelegten Therapieschritte mit Ihnen bespricht und erklärt.
Über eine Operation hinaus weiterführende Therapiemaßnahmen wie Chemotherapie und Hormontherapie können dann weiter vor Ort nach den modernsten Richtlinien durchgeführt werden.

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Harninkontinenz

Frauenklinik_Harninkontinenz Die Ursachen der Blasenschwäche sind unterschiedlich und viele Frauen sind davon betroffen (in Deutschand 4 Mio.).
Wir bieten in unserer Klinik eine große Palette zur Diagnostik und Behandlung der Blasenschwäche an. Dafür steht u.a. ein eigener Messplatz zur Erkennung der Blasenschwäche und Unterteilung der verschiedenen Formen zur Verfügung.

Es gibt zwei wichtige Formen der Harninkontinenz:

  • Stressinkontinenz
    Der Verschluss der Harnröhre funktioniert nicht. Es kommt zu unfreiwilligem Urinverlust bei körperlicher Belastung (Niesen, Husten, Pressen)
    Hier können neben den konservativen und üblichen operativen Methoden der Behandlung der Blasenschwäche die sog. TVT-Operation (Bändchenmethode) oder auch eine Unterspritzung der Harnröhre hilfreich sein.
  • Dranginkontinenz
    Die Blase zieht sich unwillkürlich zusammen (unabhängig von der körperlichen Belastung), nachdem ein starker Harndrang auftritt.
    Hier helfen konservative Maßnahmen wie Elektrostimulation, lokale Hormontherapie oder spezielle Medikamente.

In jedem Falle werden wir mit Ihnen individuell die in Frage kommende Methode besprechen und Sie beraten.
Eine Sprechstunde zu dieser Fragestunde findet immer Dienstags von 14:00 Uhr - 17:00 Uhr statt (Anmeldung: 05681 989 102).