Seit vielen Jahren wird die Wassergeburt im Klinikum Homberg erfolgreich praktiziert. Der Anteil an der Gesamtgeburtenzahl beläuft sich auf 10-15 %. Die Wassergeburt hat viele Vorteile:
In erster Linie Erleichterung des Geburtsschmerzes. In der großen Badewanne kann sich die Frau während der Wehentätigkeit bequem bewegen, in sitzender und halb liegender Haltung. Im warmen Wasser wird der Geburtsschmerz dadurch als geringer empfunden.
Durch die andere Belastung des Beckenboderns sind Dammrisse wesentlich seltener. Dammschnitt werden extrem selten nötig.
Das Kind wird sanfter aus dem Fruchtwasser durch das Wasser an die Oberfläche geboren.
Bei normal verlaufender Schwangerschaft bestehen keinerlei Risiken bei einer Wassergeburt.
Das Kind kann im Wasser nicht ertrinken, da es durch den sogenannten Tauchreflex vor dem Einatmen von Badewasser geschützt ist.
Fruchtwasser ist in der Schwangerschaft immer in den Lungen. Bei der Geburt durch die Scheide wird das Fruchtwasser weitgehend aus den kleinen Lungenbläschen herausgedrückt.
Wenn die große Gebärbadewanne auch nicht immer zur Geburt benutzt wird, kann sie bei der Verarbeitung von Wehenschmerzen während der Eröffnungsperiode des Muttermundes erfolgreich genutzt werden. zurück zur Seite Kreißsaal