In dem Zentrum, welches am 4. November 2009 feierlich durch Hamburgs Ersten Bürgermeister, Ole von Beust, und die Moderatorin Theresa von Tiedemann eröffnet wurde, steht modernste Medizintechnik für eine optimale Patientenversorgung zur Verfügung.
Mit einem Investitionsvolumen von mehr als 25 Mio Euro hat Asklepios ein bisher einzigartiges medizinisch und technologisches Konzept realisiert: Das Herz-, Gefäß- und Diabeteszentrum (HGDZ) der Asklepios Klinik St. Georg.
Da immer mehr Patienten gleichzeitig unter mehreren Erkrankungen leiden oder davon bedroht sind, integriert das HGDZ alle Fachabteilungen zur Vorbeugung und Behandlung von Herz-, Gefäß- und Diabeteserkrankungen vor Ort: konventionelle, interventionelle, minimalinvasive und operative Verfahren sowie Prävention. Wird beispielsweise ein Patient in der Angiologie ambulant aufgenommen und es stellt sich während der Untersuchung heraus, dass er auch ein kardiologisches, gefäßchirurgisches oder diabetologisches Problem hat, so kann er noch am gleichen Tag den Spezialisten der anderen Fachgebiete vorgestellt werden.
Zentraler Bestandteil des HGDZ ist der größte Katheterbereich Europas, der Eingriffe an den Herzklappen, an den Herzgefäßen, den peripheren Gefäßen und am Herzmuskel unter enger Zusammenführung hoch spezialisierter Ärzte ermöglicht. Damit können alle innovativen Eingriffe für die Patienten optimal erbracht werden.Die apparative Ausstattung in räumlicher Konzentration macht das HGDZ zur modernsten Interventionsebene Deutschlands und zu einem Referenzzentrum für die führenden Medizingerätehersteller.
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| Hybrid-Operationssaal |
EPU-Labor |
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Herzstück des HGDZ sind zwei sogenannte Hybrid-Operationssäle. Damit ist im Notfall der Umstieg von einer Herzkatheter-Untersuchung auf einen offenen chirurgischen Eingriff möglich, ohne dass der Patient umgelagert oder in einen anderen Bereich transportiert werden muss. Zusätzlich verfügt das HGDZ über zwei Herzkatheter-Labore, zwei EPU-Labore, ein Angiographie-Labor sowei ein Stereotaxis-Labor (Magnetfeld-gesteuertes Kathetersystem).
Eine weitere Besonderheit ist die Etablierung des modernsten Kardio-PACS-Systems (ein spezielles Bildarchivierungs- und Kommunikationssystem für die Kardiologie). Dieses ermöglicht die optimale Vernetzung zwischen allen Herzkatheter-Laboren der Asklepios Kliniken in Hamburg und den Spezialeinrichtungen und Herz-OPs in St. Georg. So kann der Kardiologe noch während einer Herzkatheter-Untersuchung mit dem Herzchirurgen die weitere Vorgehensweise besprechen. Dank dieser schnellen Vernetzung erhalten die Patienten jederzeit die optimale Therapie.
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Fachabteilungen
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Kardiologie |
Herzchirurgie |
Klinische und Interventionelle Angiologie |
Gefäßchirurgie |
Diabetologie Stoffwechsel |
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Prof. Dr. Karl-Heinz Kuck |
Prof. Dr. Michael Schmoeckel |
Prof. Dr. Sigrid Nikol |
PD Dr. Matthias Kapischke |
Prof. Dr. Dirk Müller-Wieland |
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