Pflege in der Asklepios Klinik für Psychische Gesundheit Langen
„Der gesellschaftliche Auftrag der Pflege ist es, dem einzelnen Menschen, der Familie und ganzen
Gruppen dabei zu helfen, ihr physisches, psychisches und soziales Potential zu bestimmen und zu
verwirklichen, und zwar in dem für die Arbeit anspruchsvollen Kontext ihrer Lebens- und
Arbeitsumwelt.
Deshalb müssen die Pflegenden Funktionen aufbauen und erfüllen, welche Gesundheit fördern, erhalten und Krankheit verhindern. Zur Pflege gehört auch die Planung und Betreuung bei Krankheit und während der Rehabilitation und sie umfasst zudem die physischen, psychischen und sozialen Aspekte des Lebens in ihrer Auswirkung auf Gesundheit, Krankheit, Behinderung und Sterben.
Pflegende gewährleisten, dass der Einzelne und die Familie, seine Freunde, die soziale Bezugs-
gruppe und die Gemeinschaft ggf. in alle Aspekte der Gesundheitsversorgung einbezogen werden, und unterstützen damit Selbstvertrauen und Selbstbestimmung.
Pflegende arbeiten auch partnerschaftlich mit Angehörigen anderer, an der Erbringung gesundheit-
licher und ähnlicher Dienstleistungen beteiligter Gruppen zusammen.“
Definition von Pflege (WHO Europa)
Dieser Definition folgend verstehen sich die Pflegenden der Asklepios Klinik für Psychische Gesund-
heit Langen als konstruktiver Begleiter der Patientinnen und Patienten während des stationären oder
tagesklinischen Aufenthaltes in der Klinik und bei Bedarf im ambulanten Setting der Psychiatrischen Institutsambulanz (PIA).
Das Pflegekonzept der Asklepios Klinik für Psychische Gesundheit basiert auf der:
„Kongruenten Beziehungspflege“ nach Rüdiger Bauer und der
Pflegekonzeptionellen Grundlagen in Anlehnung an Monika Krohwinkel.
Die Pflege ist in der Bezugspflege organisiert
Jeder Patient / jede Patientin erhält eine Bezugspflegeperson, die für eine, der individuellen Situation
angepassten und interdisziplinär abgesprochenen Pflege verantwortlich ist und die Qualität der Pflege
im Rahmen des Pflegeprozesses sicherstellt.
Zu den ärztlichen, psychologischen, sozio- und fachtherapeutischen Angeboten ergänzen pflege-
spezifische Einzel- und Gruppenangebote das Behandlungsspektrum.