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Auf allen Stationen, in der Tagesklinik und in der PIA werden neben der evidenzbasierten psychiatrisch-medikamentösen Behandlung, Einzel- und Gruppentherapien angeboten. Beispeilhaft ist die folgende Liste
- Psychologische Leistungs-, und Persönlichkeitsdiagnostik
Demenzdiagnostik
- Psychosegruppe/Gesprächsgruppe
- Depressions- Angstgruppe
- Gedächtnistraining
- Psychoedukation
- Soziales Kompetenztraining
- Koch- und Einkaufstraining
- Musiktherapie
- Entspannung
- Bewegungs-/ Sporttherapie
- Angehörigensprechstunde
- Garten-, und Tiertraining
- Gestalttherapie
- Mutter-Kind-Therapie
- Spielgruppe/Babymassage
- Bürotraining
- Computertraining
- Arbeitserprobung in- und extern
Eine Besonderheit stellt die Mutter-Kind-Einheit (6 Betten) dar. Auf der offenen Station mit internalisierenden Störungsbildern können Schwangere und Mütter mit Neugeborenen oder Kleinkindern fakultativ im Rooming-In-System behandelt werden.
Tagesklinik
Die 25 Plätze der Tagesklinik sind in 2 Gruppen - gerontopsychiatrische und allgemeinpsychiatrische Patienten - aufgeteilt.
Psychiatrische Instituts Ambulanz (PIA)
umfasst das Behandlungsangebot psychischer Erkrankungen nach PIA-Kriterien.
Diagnostik
- EEG und Schlafabteilung
- Liquordiagnostik
- Blutlaborparameter, Medikamenten-Plasmaspiegel
- Radiologische & neuroradiologische Untersuchungen wie CCT & MRT
- Elektrokonvulsionstherapie
- Im Rahmen der Mutter-Kind-Einheit werden einerseits
diagnosebezogene Therapien mit den Müttern durchgeführt
(depressiven Müttern werden z.B. die üblichen medikamentösen,
psycho-, sozio- und funktionstherapeutischen Behandlungsschemata
angeboten), andererseits wird eine spezielle Mutter-Kind-Therapie mit
der Video-Intervetions-Therapie (VIT) - synonym auch Mikrovideo-
analyse (MVA) genannt - durchgeführt. Die VIT befassst sich mit der
Eltern-Kind-Bindung. Dazu weren Interaktionsmuster auf den Videaos
analysiert und einzelne Sequenzen mit den Müttern / Eltern
besprochen. Psychodynamische, kognitive und Verhaltenstherapie-
techniken kommen zur Anwendung. Die Therapie zielt u. a. darauf ab,
vorsorglich eine Erkrankung der Kinder zu verhindern und soll salutogen
wirken.
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